Dingo

Der Dingo ist eine nicht von der FCI anerkannte Hunderasse mit Ursprung in Australien oder Asien.  Urtypisch in seiner Erscheinung. Man entdeckt schnell Ähnlichkeiten mit dem Wolf. Er ist auch die erste Wolfsart, die sich zähmen ließ. Als Begleithund wird er in der Regel nicht gehalten.

Allgemeines zum Dingo:

Widerristhöhe Rüde:
52 – 60 cm

Widerristhöhe Hündinnen:
52 – 60 cm

Gewicht Rüde:
13 – 20 kg

Gewicht Hündinnen:
13 – 20 kg

Lebenserwartung:
13 – 15 Jahre in Gefangenschaft

Farbe:
rot bis sandfarben, hellbraun, schwarz, weiß

Herkunft / Ursprungsland:
Thailand / Indonesien / Australien / Asien genaue Angaben momentan noch nicht möglich

Geschätzte Züchterpreise ab:
noch keine Daten hinterlegt

Attribute zum Dingo:

Früher geeignet als:
Wildlebende Hunde

Heute geeignet als:
Wildlebende Hunde, Zoohund (Dingos werden auch weltweit in zoologischen Einrichtungen gehalten)

Erscheinungsbild der Rasse:
Urtypisch in seiner Erscheinung. Man entdeckt schnell Ähnlichkeiten mit dem Wolf. Er ist auch die erste Wolfsart, die sich zähmen ließ.

Wesen / Charakter:
Der Dingo gilt als Rudeltier. Im Rudel können diese sogar ausgewachsene Rinder und Kängurus erlegen. Sie gelten als urtypisch, wild und nicht vollständig domestiziert.

Erziehung:
Dingos können zwar zahm erzogen werden, jedoch leben sie zum Großteil entfernt vom Menschen. Erfolgt eine Erziehung von Menschenhand, dann sollte dies in frühester Welpenzeit geschehen, um Gehorsamstraining und Sozialisation voranzutreiben.

Pflege:
Normaler rassetypischer Pflegebedarf

Haltungsansprüche:
Als Begleithund wird der Dingo so gut wie nie gehalten. Sie leben wild in Australien oder in Teilen Asiens oder in zoologischen Einrichtungen. Generell leben sie weitestgehend vom Menschen isoliert. In Deutschland ist ein Dingo natürlich völlig fehl am Platz, wenn überhaupt lebt er auf Höfen mit Menschen im australischen abgeschiedenen Outback.

Futterbedarf:
Normaler rassetypischer Futterbedarf

Rassetypische Krankheiten:
Echinokokkose, Staupe, verschiedenste Wurmerkrankungen wie Hakenwürmer, Herzwürmer, Lungenwürmer usw.

Einreiseverbote / Rasseliste:
noch keine Daten hinterlegt

Für Hundeallergiker geeignet:
noch keine Daten hinterlegt

Wissenswertes zum Dingo:

Geschichte:
Der Weltenumsegler William Dampier beschrieb zum ersten Mal im Jahr 1699 diese Rasse. Dennoch war die Rasse des Dingo wohl eher selten und entfaltete seine Population erst mit der Weidewirtschaft und artesischen Wasserstellen. 1930 – 1959 hatten sie Ihren Höhepunkt in der Population. Dingos kreuzten sich im Laufe der Jahrhunderte mit den unterschiedlichsten Haushunden. Es gibt heute in Australien sehr viele Dingomischlinge. Reine Dingos sind weiterhin in Nord-, Nordwest- und Zentralaustralien verbreitet, da dort die Population von Menschen und folglich Haushunden geringer ist. 2004 kamen die Dingos auf die Rote Liste der gefährdeten Arten

Weitere Namen / Spitznamen:
Canis lupus dingo, Wildhund, Wild Dog, Canis antarcticus, C. australasiae, C. australiae, C. dingoides, C. macdonnellensis, C. novaehollandiae, C. papuensis, C. harappensis

Namen in anderer Sprache:

Namensherkunft:

Besonderheit / Kurioses:
Dingos unterhalten sich meistens nicht durch Bellen, sondern meist durch Heul- und Fieptöne. Bei australischen Dingos konnten ganze acht Lautklassen mit 19 verschiedenen Lauttypen konkretisiert werden. Während Dingos in warmen Regionen der Erde oft nachtaktiv werden, sind in kühleren Regionen häufiger tagesaktiv. In Ausnahmefällen erreichen Dingos das biblische Alter von bis zu 24 Jahren.

Berühmtheiten:
noch keine Daten hinterlegt

Zuordnung vom Dingo:

FCI Sektion:

FCI Gruppe:

FCI Standard:

Datum d. endgültigen Anerkennung der Rasse durch die FCI:

Datum der Publikation des gültigen offiziellen Standards:

Adressen zum Dingo:

Vereinsadressen: :