Deutscher Schäferhund

Der Deutscher Schäferhund ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse mit Ursprung in Deutschland. Sie ist in der Sektion 1 Schäferhund. Mit Arbeitsprüfung in der Gruppe 1 Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde )im FCI Standard 166 gelistet. Sein Wesen ist gleich dem altdeutschen Schäferhund. Die Rasse ist an und für sich noch sehr jung, doch weltweit wohl die am meisten verbreitetste. Sie gilt als äußerst beliebt und populär. Der Erste Standard existierte zwar in der Schweiz, doch die Rasse Zucht wurde in Deutschland massiv vorangetrieben. 1899 wurde der Deutsche Schäferhund Verein gegründet. Zwischen 1870 bis 1900 wurden immer mehr Wölfe eingezüchtet.  

Allgemeines zum Deutscher Schäferhund:

Widerristhöhe Rüde:
60 – 65 cm

Widerristhöhe Hündinnen:
55 – 60 cm

Gewicht Rüde:
30 – 40 kg

Gewicht Hündinnen:
22 – 32 kg

Lebenserwartung:
9 – 13 Jahre

Farbe:
Schwarz, Grau, Sable, Schwarz und Loh, Rot mit schwarzem Mantel, Schwarz-silber

Herkunft / Ursprungsland:
Deutschland

Geschätzte Züchterpreise ab:
700 €

Attribute zum Deutscher Schäferhund:

Früher geeignet als:
Herdenschutzhund / Wachhund

Heute geeignet als:
Herdenschutzhund / Sporthund / Wachhund / Begleithund / Blindenhund

Erscheinungsbild der Rasse:
Der Deutscher Schäferhund ist ein Mittelgroßer, kräftig gebauter und bemuskelter Hund. Die Ohren sind in der Regel aufgespitzt. Das Fell ist in unterschiedlichen Farben mit kurzer/mittellanger Länge mit dichtem und festem Deckhaar. Ähnlich vom Erscheinungsbild wie der altdeutsche Schäferhund, jedoch mit kürzerem Fell.

Wesen / Charakter:
Das Wesen des Deutscher Schäferhund entspricht dem des altdeutschen Schäferhundes. Wird er falsch behandelt, verfügt über eine negative Vorgeschichte oder kommt aus schwierigen Zuchtverhältnissen kann er durchaus auch negative Verhaltensweisen im Laufe seines Lebens zeigen. Allgemein verfügt er über eine teils recht niedrige Reizschwelle, die natürlich immer je nach Erziehung variieren kann. Mit bekannten Menschen ist er aber liebevoll. Der Schäferhund gilt als äußerst wachsam, arbeitsfreudig und treu gegenüber seinem Begleiter.

Erziehung:
Beim Deutscher Schäferhund sollte eine sehr konsequente und artgerechte Erziehung erfolgen, jedoch immer ohne Aggression oder großen Druck, dies führt häufig zu Negativverhalten.

Pflege:
Normaler rassetypischer Pflegebedarf

Haltungsansprüche:
Die Rasse ist ein Arbeitshund und benötigt viel Beschäftigung, dann können sie auch gerne als Begleithund geführt werden. Ein Hund dieser Art benötigt jede Menge Auslauf und Zuwendung und auch selbstständige Aufgaben. Diese können durch Hundesport wie Agility, Fährtensuche usw. oder durch Beitritt in eine Rettungshundestaffel ausgeglichen werden.

Futterbedarf:
Normaler rassetypischer Futterbedarf

Rassetypische Krankheiten:
HüftgelenksdysplasieHD, Hornhautentzündung,

Einreiseverbote / Rasseliste:
noch keine Daten hinterlegt

Für Hundeallergiker geeignet:
noch keine Daten hinterlegt

Wissenswertes zum Deutscher Schäferhund:

Geschichte:
Die Rasse ist an und für sich noch sehr jung, doch weltweit wohl die am meisten verbreiteste. Sie gilt als äußerst beliebt und populär. Der Erste Standard exisiterte zwar in der Schweiz, doch die Rassezucht wurde in Deutschland massiv vorangetrieben. 1899 wurde der Deutsche Schäferhundverein gegründet. Zwischen 1870 bis 1900 wurden immer mehr Wölfe eingezüchtet.  

Weitere Namen / Spitznamen:
Alsatian

Namen in anderer Sprache:
Englisch: German Shepherd Dog
Französisch: Berger Allemand
Deutsch: Deutscher Schäferhund
Spanisch: Pastor AlemÁn

Namensherkunft:
Geographisch „Deutscher“ und Arbeitsbezeichnung „Schäferhund“.

Besonderheit / Kurioses:
Im 1. Weltkrieg wurden über 30.000 Schäferhunde an der Front eingesetzt, im 2. Weltkrieg sogar über 200.000. Die meisten kamen in ihrem Einsatz ums Leben. Im 3. Reich wurde der Deutscher Schäferhund als nationalsozialistisches Symbol missbraucht.

Berühmtheiten:
Hund aus der Fernsehserie Kommisar Rex

Zuordnung zum Deutscher Schäferhund:

FCI Sektion:
1 Schäferhund. Mit Arbeitsprüfung.

FCI Gruppe:
1 Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde)

FCI Standard:
166

Datum d. endgültigen Anerkennung der Rasse durch die FCI:
01.01.1955

Datum der Publikation des gültigen offiziellen Standards:
11.08.2010

Adressen zum Deutscher Schäferhund:

Vereinsadressen: :
Schäferhundverein RSV2000 e.V.

Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) e.V.
http://www.schaeferhunde.de

Zuchtadressen:
Noch keine Daten hinterlegt!

Sonstige Adressen:
Noch keine Daten hinterlegt!