Deutsche Dogge

Die Deutsche Dogge oder auch Dänische Dogge ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse mit Ursprung in Deutschland. Sie ist in der Sektion 2.1 Molossoide, doggenartige Hunde. Ohne Arbeitsprüfung in der GruppePinscher und Schnauzer – Molosser – Schweizer Sennenhunde und andere Rasse im FCI Standard 235gelistet. Die Entstehung der deutschen Dogge ist wohl das Ergebnis von Mastiff und Windhund Kreuzungen. Im 19. Jahrhundert wurde insbesondere in der Region Würtemberg in Deutschland die Deutsche Dogge vom Jagdhund zum Begleithund für wohlhabende Personen umfunktioniert, die ihn als Statusobjekt hielten. Da diese insbesondere vermehrt in Ulm gezüchtet wurden, hieß diese Rasse auch zeitweise die „Ulmer Dogge“.

Allgemeines zu Deutsche Dogge:

Widerristhöhe Rüde:
76 – 86 cm

Widerristhöhe Hündinnen:
71 – 81 cm

Gewicht Rüde:
54 – 90 kg

Gewicht Hündinnen:
45 – 59 kg

Lebenserwartung:
6 – 8 Jahre

Farbe:
Schwarz, Manteltiger, Rehfarbe, Stromung, Blau, Harlekin

Herkunft / Ursprungsland:
Deutschland

Geschätzte Züchterpreise ab:
800 – 2000 €

Attribute zu Deutsche Dogge:

Früher geeignet als:
Jagdhund

Heute geeignet als:
Begleithund

Erscheinungsbild der Rasse:
Großer, massiger und gut bemuskelter Körperbau. Die Lefzen sind hängend. Das Fell ist glänzend seidig und kurz.

Wesen / Charakter:
Der Mensch ist für die Deutsche Dogge die Sonne, um die er kreist. Sie sind freundlich und anhänglich gegenüber bekannten Person, zu Fremden jedoch meist reserviert.

Erziehung:
Deutsche Dogge gelten als treue Begleiter. Mit der richtigen Erziehung wird die Dogge zu einem angenehmen Familien- und Begleithund ohne Aggressionsverhalten. Ganz wichtig ist bei der Erziehung, dass darauf geachtet werden muss, dass die dieser Hund auf jeden Fall in jeglicher Situation abgerufen und gesteuert werden kann. Denn diese Tiere können bis zu 90 Kilo schwer werden und wenn diese Masse außer Kontrolle gerät, kann das zu ziemlich katastrophalen Auswirkungen führen.

Pflege:                                                          #
Normaler rassetypischer Pflegebedarf

Haltungsansprüche:
Viel Auslauf und nicht auch zuletzt ordentlich ausgepowert sollte dieses Kraftpaket werden. Er bevorzugt einen geräumigen Wohnraum, am besten auf dem Land mit Garten. Beachtet sollte auch werden, dass die Deutsche Dogge gerne und viel isst. Sie lieben ausgedehnte Spaziergänge, sind jedoch für Hundesportarten weniger geeingnet.

Futterbedarf:
Normaler rassetypischer Futterbedarf

Rassetypische Krankheiten:
Knochenerkrankungen, Augenerkrankungen, Hauterkrankungen

Einreiseverbote / Rasseliste:
Noch keine Daten hinterlegt

Für Hundeallergiker geeignet:
noch keine Daten hinterlegt

Wissenswertes über die Deutsche Dogge:

Geschichte:
Bereits die alten Germanen gingen mit doggenartigen Hunden auf die Jagd. Früher verstand man auch unter dem Begriff Dogge nur große und stark Hunde, die jedoch keiner spezifischen Rasse angehörten. Offensichtlich wurden sie von Mastiff und Windhund gekreuzt. Erst 1878 wurden die Variationen getrennt und die Deutsche Dogge erhielt ihren eignen Rassennamen. 1880 wurde bereits der erste Standard für diese Rasse festgelegt. Durch das edle und anmutige Aussehen gingen die Hunde insbesonere in der Region Württemberg an viele wohlhabende Personen, die ihn als Begleithund und fast Luxushund hielten. Damals wie heute waren Statusobjekte bei Menschen im Trend. Daher war die Dogge auch lange Zeit unter dem Namen Ulmer Dogge bekannt. Sie wurde dann auch verstärkt in dieser Region gezüchtet.

Weitere Namen / Spitznamen:
Ulmer Dogge, Englische Dogge, Dänische Dogge, Hatzrüde, Saupacker, Große Dogge

Namen in anderer Sprache:
Englisch: Great Dane
Französisch: Dogue Allemand
Deutsch: Deutsche Dogge
Spanisch: Gran DanÉs

Namensherkunft:
Geographische Herkunft „Deutsche“ und „Dogge“ als Oberbegriff. Im Ausland wird die deutsche Dogge oft fälschlicherweise „Dänische Dogge“ gennant, daher der Zweitname.

Besonderheit / Kurioses:
Die Rasse gilt als offizieller Hund des US Bundesstaates Pennsylvania. Fürst Bismark erhob die Deutsche Dogge sogar zum „Reichshund“

Berühmtheiten:
noch keine Daten hinterlegt

Zuordnung zur Deutsche Dogge:

FCI Sektion:
2.1 Molossoide, doggenartige Hunde. Ohne Arbeitsprüfung.

FCI Gruppe:
2 Pinscher und Schnauzer – Molosser – Schweizer Sennenhunde und andere Rassen

FCI Standard:
235

Datum d. endgültigen Anerkennung der Rasse durch die FCI:

Datum der Publikation des gültigen offiziellen Standards:

Adressen für Deutsche Dogge:

Vereinsadressen: :                                   
Deutscher Doggen-Club 1888 e.V.

Kynologische Gesellschaft für Deutsche Doggen e.V.
http://www.kydd-doggen.de

 Zuchtadressen:
Noch keine Daten hinterlegt!

Sonstige Adressen:
Noch keine Daten hinterlegt!