Brandlbracke

Der Brandlbracke ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse mit Ursprung in Österreich. Sie ist in der Sektion 1.2 Mittelgroße Laufhunde. Mit Arbeitsprüfung (Brackier- und Schweißprüfung) in der Gruppe 6Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassenim FCI Standard 63 gelistet. Verwandschaft zu der Tiroler Bracke, Steirischen Rauhaarbracke, Bayerischen Gebirgsschweißhund und dem slowakischen Kopov.

Allgemeines über die Brandlbracke:

Widerristhöhe Rüde:
50 – 56 cm

Widerristhöhe Hündinnen:
48 – 54 cm

Gewicht Rüde:
16 – 27 kg

Gewicht Hündinnen:
16 – 27 kg

Lebenserwartung:
12 – 14 Jahre

Farbe:
schwarz, braun

Herkunft / Ursprungsland:
Österreich

Geschätzte Züchterpreise ab:
noch keine Daten hinterlegt

Attribute über die Brandlbracke:

Früher geeignet als:
Jagdhund

Heute geeignet als:
Jagdhund

Erscheinungsbild der Rasse:
Mittelgroßer Hund im langgestreckten Rechteckformat mit schwarzem Fell und einem scharf abgesetzten dunkelbraunen Rand. Meist sind die Augen ebenfalls braun und die mittellangen Ohren hängen glatt herab. Verwandschaft zu der Tiroler Bracke, Steirischen Rauhaarbracke, Bayerischen Gebirgsschweißhund und dem slowakischen Kopov.

Wesen / Charakter:
Sehr auf der Jagd passionierter Gebrauchshund mit enomern Einsatz und Spürsinn. Erhält die Brandlbracke eine Aufgabe führt er diese gewissenhaft und detailverliebt bis zum Schluss aus. Wird die Brandlbracke entsprechend ausgelastet, so legt sie auch ein entspanntes und ruhiges Wesen an den Tag.

Erziehung:
Die Brandlbracke neigt dazu, sich selbst zu erziehen, Aufgaben zu suchen und diese selbstständig zu lösen. Der Besitzer soll hier die Richtung vorgeben und den Hund immer wieder vor Herausforderungen stellen, um ihn entsprechend zu fördern. Eine Jagdhundausbildung sollte für diese Rasse eigentlich Pflicht sein.

Pflege:
Normaler rassetypischer Pflegebedarf

Haltungsansprüche:
Die Brandlbracke ist ein passionierter Jäger und Kletterer im Gebirge und sollte in der Regel als Gebrauchshund eingesetzt werden. Sein Wohnort sollte auf dem Land sein, jedoch mag er es nicht in Zwingerhaltung zu leben.

Futterbedarf:
Normaler rassetypischer Futterbedarf

Rassetypische Krankheiten:
noch keine Daten hinterlegt

Einreiseverbote / Rasseliste:
noch keine Daten hinterlegt

Für Hundeallergiker geeignet:
noch keine Daten hinterlegt

Wissenswertes über die Brandlbracke:

Geschichte:
Die Keltenbracke gilt als Vorgänger der Brandlbracke. Über die Völkerwanderungen im 19. Jahrhundert verbreitete sich die Rasse in weite Teile Europas. In dieser Zeit wurde auch mit der Reinzucht der Rasse angefangen. 1884 erfolgte die erste Eintragung in das Stammbuch des österreichischen Hundezuchtbuches. 1996 erfolgte die Anerkennung des FCIs.

Weitere Namen / Spitznamen:
Kärntner Bracke

Namen in anderer Sprache:
Englisch: Austrian Black an Tan Hound
Französich: Brachet Noir & Feu (Quatre-Oeille)
Deutsch: Brandlbracke (Vieräugl)
Spanisch: Sabueso Austriaco Negro Y Fuego

Namensherkunft:
noch keine Daten hinterlegt

Besonderheit / Kurioses:
Die lohfarbenen Abzeichen über den Augen seines Felles sind ihm zu verdanken, dass man ihn auch Vieräugl nennt. Diese Flecken sollen laut Aberglaube früher vor bösen Geistern schützen.

Berühmtheiten:
noch keine Daten hinterlegt

Zuordnung über die Brandlbracke:

FCI Sektion:
1.2 Mittelgroße Laufhunde. Mit Arbeitsprüfung (Brackier- und Schweißprüfung).

FCI Gruppe:
6 Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen

FCI Standard:
63

Datum d. endgültigen Anerkennung der Rasse durch die FCI:
03.09.1954

Datum der Publikation des gültigen offiziellen Standards:
10.10.1995

Adressen über die Brandlbracke:

Vereinsadressen: :            
Deutscher Brackenverein e.V.
http://www.deutscherbrackenverein.de

Zuchtadressen:
Noch keine Daten hinterlegt!

Sonstige Adressen:
Noch keine Daten hinterlegt!