Berger Blanc Suisse

Der Berger Blanc Suisse ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse mit Ursprung aus der Schweiz. Die Rasse ist auch als Weisser schweizer Schäferhund bekannt. Sie ist unter der Sektion 1 Schäferhunde Ohne Arbeitsprüfung unter Gruppe:           1 Hütehunde und Treibhunde, (ausgenommen Schweizer Sennenhunde im FCI Standard: 347 gelistet. „Blanc“ ist das französische Wort für „weiß“, „suisse“ ist geographisch bedingt. Nachdem die Farbe weiß zeitweise aus dem Rassekatalog herausgenommen wurde, sind viele Tiere gleich nach der Geburt getötet wurden und dies mit der schlichten Begründung der „Fehlfarbe“. Heutzutage nicht verständlich, aber so ging es vielen Zuchttieren.

 

Allgemein:

Widerristhöhe Rüde:                                58 – 66 cm

Widerristhöhe Hündinnen:                     53 – 61 cm

Gewicht Rüde:                                30 – 40 kg

Gewicht Hündinnen:                                 25 – 35 kg

Lebenserwartung:                          10 – 12 Jahre

Farbe:                                                           weiß

Herkunft / Ursprungsland:                       Schweiz

Geschätzte Züchterpreise ab:      Noch keine Daten hinterlegt

 

Attribute:

Früher geeignet als:                                  Hütehund / Herdenschutzhund

Heute geeignet als:                                  Begleithund / Hütehund / Therapiehund / Wachhund / Blindenhund / Rettungshund

Erscheinungsbild der Rasse:        Kräftiges und galantes selbstsicheres Auftreten. Vom Körper kann man ihn als mittelgroß bezeichnen. Die Ohren sind stehend und der Kopf keilförmig. Typisch weiß geschecktes stock- oder langhaarstockiges Fell. Er ist dem deutschen Schäferhund nahezu identisch, bis auf den Farbunterschied.

Wesen / Charakter:                        Sehr gelehriges und selbstständiges Tier. Seinem Besitzer gegenüber sehr anhänglich und gefolgsam. Ist gut mit Kindern und als Familienhund geeignet. Gegenüber Fremden besitzt er eine gewisse Skepsis.

Erziehung:                                        Eine ruhige und bestimmte Bezugsperon ist ihm am liebsten. Viel Abweschlung ist nötig, um den Hund in der Erziehung zu fördern und zu fordern.

Pflege:                                                          Normaler rassetypischer Pflegebedarf

Haltungsansprüche:                       Was für ihn zählt ist Aktivität. Einsetzbar in nahezu jeder Hundesportart oder auch als Arbeitshund im Rettungsdienst z. B. als Fährtenhund oder Lawinenrettungshund gut geeignet. Ein absoluter Allrounder für aktive Menschen. Der Hunde möchte nicht nur starr jeden Tag spazieren gehen, sondern Action und Denkaufgaben lösen. Als Stadthund geeignet, wenn er entsprechend Auslauf bekommt.

Futterbedarf:                                              Normaler rassetypischer Futterbedarf

Rassetypische Krankheiten:                    HD,MDR1-Defekt

Einreiseverbote / Rasseliste:                 Noch keine Daten hinterlegt x

Für Hundeallergiker geeignet:    Noch keine Daten hinterlegt

 

Wissenswertes:

Geschichte:                                      Die Rasse fand ihren Ursprung in den 1880er Jahren. Hier verpaarte der Baron von Knigge seinen weißen Schäferhund „Greif“ mit einer Hündin. Nach mehreren Verpaarungen wurde der erste weiße Schäferhund in den 1899 in Karlsruhe gegründeten „Verein für Deutsche Schäferhunde e.V“ mit der Nummer SZ1 eingetragen. Nachdem man 1933 den Rassestandard in Deutschland bei Schäferhunden so änderte, dass keine weißen Rassen mehr anerkannt wurden, verschwand der weiße Schäferhund und war kurz vor dem Aussterben. Züchter aus Amerika und Kanada kümmerten sich um die Weiterzucht dieser Art und sicherten so sein Überleben. Von dort aus importierte man Anfang der 70er Jahre den Hund wieder nach Deutschland.

 

Weitere Namen / Spitznamen:    Noch keine Daten hinterlegt

Namen in anderer Sprache:                     Englisch: White Swiss Shepherd Dog
Französich: Berger Blanc Suisse
Deutsch: Weißer Schweizer Schäferhund
Spanisch: Pastor Blanco Suizo

Namensherkunft:                            „Blanc“ ist das französische Wort für „weiß“, „suisse“ ist geographisch bedingt.

Besonderheit / Kurioses:              Die weiße Farbe dient(e) dem Zweck, sie bei Dunkelheit von Raubtieren unterscheiden zu können.

Berühmtheiten:                              Noch keine Daten hinterlegt

 

Zuordnung:

FCI Sektion:                                                                1 Schäferhunde Ohne Arbeitsprüfung.

FCI Gruppe:                                                                1 Hütehunde und Treibhunde, (ausgenommen Schweizer Sennenhunde.

FCI Standard:                                              347

Datum d. endgültigen Anerkennung der Rasse durch die FCI: Nicht anerkannt: 04.07.2011

Datum der Publikation des gültigen offiziellen Standards: Nicht anerkannt: 04.07.2011

Adressen:

Vereinsadressen: :

Bundesverein für Weiße Schweizer Schäferhunde in Deutschland e.V.

http://www.bvws.de

Rassezuchtverein für Weisse Schweizer Schäferhunde e.V.

http://www.rws-ev.info

Zuchtadressen:                               xxxNoch keine Daten hinterlegt! Sie sind Züchter dieser Rasse? Kontaktieren Sie uns für eine Eintragung)

Sonstige Adressen: