Bayerische Gebirgsschweißhund

Bildquelle: CC BY-SA 3.0, Link

Bayerische Gebirgsschweißhund

Der Bayerische Gebirgsschweißhund ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse aus Deutschland. Sie ist unter der Sektion: 2 Schweißhunde. Mit Arbeitsprüfung in der Gruppe 6 Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen im FCI Standard: 217 eingeteilt. Die Rasse wird heute noch als Jagdhund und Gebirgshund zu Arbeitszwecken genutzt. Auch als Begleithund findet er Einsatz. Ihre Abstammung ist von den Urjagdhunden, den Bracken, zurückzuführen.

 

Allgemein:

Widerristhöhe Rüde: 47 – 52 cm

Widerristhöhe Hündinnen: 44 – 48 cm

Gewicht Rüde: 20 – 25 kg

Gewicht Hündinnen: 20 – 25 kg

Lebenserwartung: 12 – 15 Jahre

Farbe: Rot, Stromung, Falb mit schwarzer Maske, Biscuit, Loh.

Herkunft / Ursprungsland: Deutschland

Geschätzte Züchterpreise ab: Noch keine Daten bekannt

 

Attribute:

Früher geeignet als: Jagdhund / Gebirgshund

Heute geeignet als: Jagdhund / Gebirgshund / Begleithund

Erscheinungsbild der Rasse: Vom Erscheinungsbild ist er ein mittelgroßer Hund mit leicht langgezogenen Körper. Die Farben des Fells sind unterschiedlich, jedoch ist es immer schön glänzend und liegt nah am Körper an. Er hat längere Schlappohren.

Wesen / Charakter: Ausgeglichener und ruhiger Jagdpartner, der seiner Arbeit perfektionistisch nachgeht und auf den man sich zuverlässig verlassen kann. Sein Wesen ist freundlich und gutmütig. Wird er ausreichend ausgelastet und der Auslauf ist gegeben, können diese Hunde unter Umständen auch zu guten Begleithunden heranwachsen.

Erziehung: Der Hund sollte von früh auf eine Jagdhundeschule besuchen.

Pflege: Normale Fellpflege. Der Bayerische Gebirgsschweißhund gilt von sich aus als reinlich.

Haltungsansprüche: Diese Rasse ist speziell für den Einsatz und Arbeit im Gebirge gezüchtet. Die Bayerischen Gebirgsschweißhunde werden nahezu ausschließlich von Jägern und Förstern gehalten. Großer Auslauf und Arbeitsbeschäftigung notwendig. Nicht geeignet als Stadthunde.

Futterbedarf: Normaler rassetypischer Futterbedarf

Rassetypische Krankheiten: Keine rassetypischen Krankheiten bekannt

Einreiseverbote / Rasseliste: Noch keine Daten hinterlegt

Für Hundeallergiker geeignet: Noch keine Daten hinterlegt

 

Wissenswertes:

Geschichte: Diese Rasse stammte einst von den Urjadghunden den Bracken ab. Direkt ist er aus dem Hannover’schen Schweißhund hervorgegangen. Da das Temparament dieses Hundes jedoch für die Gebirgsarbeit gefährlich werden konnte, wurde ca. im Jahr 1870 begonnen, die Rasse mit Brandlbracken und Tiroler zu verkreuzen.

Baron Karg-Bebenburg kreuzte also die rote Gebirgsbracke ein und brachte die Zucht weiter voran. Im Jahre 1912 wurde der in München beheimatete Klub für Bayerische Gebirgsschweißhunde in München gegründet. Heute hat diese Rasse im Bereich der Gebirgsjagd für Jäger und Förster eine Monopolstellung eingenommen.

Weitere Namen / Spitznamen: Bracken

Namen in anderer Sprache:
Englisch: Bavarian Mountain Scent Hound
Französisch: Chien de Rouge de Baviere
Deutsch: Bayerischer Gebirgsschweisshund
Spanisch: Rastreador MontaÑes de Baviera

Namensherkunft: Geographisch „Bayerischer“ und „Gebirgs“ Schweißhunde bezeichnet man im allgemeinen Jagdhunde, die darauf spezialisert sind, verletztes blutendes Wild ausfindig zu machen und zu stellen bzw. zu verbellen.

Besonderheit / Kurioses: Seltener kommt es vor, dass diese Hunde einen weißen Fleck im Fell der Brust haben. Dieser wird als „Brackenstern“ bezeichnet.

Berühmtheiten: Noch keine Daten hinterlegt

 

Zuordnung:

FCI Sektion: 2 Schweißhunde. Mit Arbeitsprüfung.

FCI Gruppe: 6 Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen

FCI Standard: 217

Datum d. endgültigen Anerkennung der Rasse durch die FCI: Nicht anerkannt: 14.11.1959

Datum der Publikation des gültigen offiziellen Standards: 01.04.1996

 

Adressen:

Vereinsadressen: Klub für Bayerische Gebirgsschweißhunde 1912 e.V.

Zuchtadressen: Noch keine Daten hinterlegt! Sie sind Züchter dieser Rasse? Kontaktieren Sie uns für eine Eintragung)

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