Wenn man die Entscheidung trifft, einen Hund in die Familie aufzunehmen, ergibt sich die Frage, welche Hunderasse bevorzugt werden soll. Beginnt man damit, Informationen über Hunderassen einzuholen, so sieht man sich der erstaunlichen Tatsache gegenüber, dass der federführende Dachverband FCI etwa 350 unterschiedliche Hunderassen registriert hat. Deshalb sollte man sich auch zunächst von einer grundlegenden Entscheidung leiten lassen: Wünscht man sich einen kleinen, mittleren oder großen Hund. Diese Überlegung sollte natürlich von verschiedenen Elementen geleitet werden. Dazu gehört der Platz, den man im Haus oder in der Wohnung für den Hund zur Verfügung hat ebenso, wie die Frage, ob dem Hund im Haus eine spezielle Funktion zukommen soll, sei es als Wachhund oder als Spielgefährte für die Kinder.

Große Hunderassen – eindrucksvolle Hausgenossen

Zu den großen Hunderassen gehören solche Tiere, die eine Schulterhöhe von mehr als 60 Zentimetern aufweisen. Zu den beliebtesten Vertretern der großen Hunderassen gehören bei uns der Belgische Schäferhund, der Bernhardiner, der Rottweiler und der Dobermann. Solche Hunde brauchen in der Wohnung ausreichend Platz, um sich bewegen zu können und auch der regelmäßige Auslauf ist wichtig. Sie stellen oft eine höhere finanzielle Belastung dar, als kleinere Hunde, schon allein wegen der Kosten für Hundefutter. Unter anderem sind auch die Tierarztkosten für diese Hunde höher. So robust diese liebenswürdigen Riesen auch wirken mögen, im Grunde sind sie jedoch recht empfindlich und anfällig für verschiedene Krankheiten wie Gelenkprobleme oder eine Magendrehung. Darum sollte man der Pflege dieser Hunde ausreichend Zeit widmen und auch stets optimales Futter wählen, mit dem man vielen Problemen mit dem Bewegungsapparat vorbeugen kann.

Mittlere Hunderassen – robuste Freunde für die Familie

Als mittlere Hunderassen gelten solche Tiere, deren Schulterhöhe sich zwischen 40 und 59 Zentimetern befindet. Für viele Familien sind Hunde in dieser Größe ideal. Sie sind nicht so massig, wie die großen Rassen und auch nicht so zerbrechlich, wie die kleinen Hunde. In vielen Fällen stellen sie erstklassige Spielgefährten für die Kinder dar. Der Labrador Retriever, der Fox Terrier der Schnauzer und der Beagle sind nur einige Beispiele der mittleren Hunderassen, die als Familienhunde beliebt sind. Bei den mittleren Hunderassen findet man viele robuste Tiere mit guten Erbanlagen, die durchaus eine Lebenserwartung von 10 bis 14 Jahren haben können. Mit einem Körpergewicht zwischen 10 und 26 Kilo gibt es darunter viele Tiere, die sich auch von Kindern gut an der Leine führen lassen.

Kleine Hunderassen – wunderbare Gesellschafter

Kleine Hunderassen eignen sich gut als Gesellschaftshunde und können von ihrem Besitzer problemlos überall mitgenommen werden, da sie sich auch leicht tragen lassen. Zu den beliebtesten Rassen gehören Dackel, Chihuahua, Yorkshire Terrier und Mops. Wünscht man sich eine kleinen Hund beispielsweise als Gesellschafter für eine ältere Person, sollte man jedoch unbedingt auf den Charakter der einzelnen Rassen achten. Manche Tiere, wie beispielsweise der Dackel oder der Jack Russel Terrier wurden ursprünglich für die Jagd gezüchtet und brauchen viel Auslauf und Toben. Der Mops hingegen ist durchaus mit beschränktem Auslauf zufrieden und findet auf dem Sofa schnell ihren Lieblingsplatz. Mit ihrem charmanten Wesen bereiten sie auch gerade älteren Menschen viel Freude.