Der Basenji ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse mit Ursprung in Zentralafrika (Patronat: Frankreich). Die Hunderasse ist in der Gruppe 5 Spitze und Hunde vom Urtyp in der Sektion 6 Urtyp ohne Arbeitsprüfung im FCI Standard 43 gelistet.  Ihr Fell haart kaum und allgemein hat der Hund kaum Eigengeruch. Frei übersetzt heißt der Basenji so etwas wie „kleines wildes Ding aus dem Busch“. Man vermutet, dass er von den Tesem – einer der ältesten Hunderassen der Welt – abstammen könnte.

Basenji

Allgemein:

Widerristhöhe Rüde:

41 – 43 cm

Widerristhöhe Hündinnen:

38 – 41 cm

Gewicht: Rüde:

10 – 12 kg

Gewicht Hündinnen:

9 – 11 kg

Lebenserwartung:

12 – 16 Jahre

Farbe:

Schwarz, Rot, Dreifarbig, Stromung, Schwarz-weiß, Loh

Herkunft / Ursprungsland:

Zentralafrika / Patronat: Frankreich

Geschätzte Züchterpreise ab:

Noch keine Daten hinterlegt.

Attribute:

Früher geeignet als:

Jagdhund

Heute geeignet als:

Jagdhund / Familien- und Begleithund

Erscheinungsbild der Rasse:

Das Markante an diesen Hund sind die aufgestellten Ohren und der leicht skeptische Blick. Sehr anmutige und höfliche Erscheinung. Kurzes glänzendes Fell. Ein Allgemein starkes Auftreten.

Wesen / Charakter:

Dieser Hund wird ausschließlich aus reiner Zuneigung zu seinem Besitzer Befehle engegennehmen und niemals aus Unterwürfigkeit. Fremden gegenüber ist er meist reserviert.

Erziehung:

Der Basenji ist sehr auf Menschen fixiert, was eine Trainierbarkeit erleichtert. Man sollte aber lernen, die selbe Sprache wie der Hund zu sprechen. Er kann nämlich bei falschen Menschenverhalten auch leicht zu Sturheit greifen und wird versuchen seine eigenen Bedürfnisse durchzusetzen und zu eigenen Handlungen übergehen. Da er von Natur aus noch ein sehr ursprünglicher, ungezwungener Hund ist, neigt er zum Streunen.

Pflege:

Normaler rassetypischer Pflegebedarf.

Haltungsanspruch:

Der Basenji ist ein ausgeprägter Jagdhund. Daher sollte man über ihn absolute Kontrolle verfügen, wenn er von der Leine gelassen wird. Er benötigt normalen Auslauf und Ausgleichssport zum Jagdverhalten. Fühlt sich in Gesellschaft und Rudel sehr wohl. Am besten wären zwei Basenjis. Wenn für ausreichend Auslauf und Abwechslung gesorgt werden kann, ist der Hund unter Umständen auch für die Stadt geeignet. Diese Rasse fühlt sich in den warmen Regionen dieser Erde wohl. Das zeitweise, nasskalte Wetter in Deutschland wird er nicht sonderlich mögen.

Futterbedarf:

Normaler rassetypischer Futterbedarf.

Rassetypische Krankheiten:

Leistenbruch, Nabelbruch, Harnwegserkrankungen (sog. Fanconi Syndrom), Katarakt und Kolobom, Magenerkrankungen, Darmerkrankungen

Einreiseverbote / Rasseliste:

Keine Verbote / Einreisebeschränkungen usw. für diese Hunderasse bekannt oder hinterlegt.

Für Hundeallergiker geeignet:

Eventuell ist der Basenji für Hundeallergiker geeignet. Sie verlieren wenig Haare und riechen auch nicht nach typisch Hund. Jedoch keine genauen Daten bekannt.

Wissenswertes:

Geschichte:

Der Hund gehört wohl zu den ältesten noch lebenden Rassen. Erste Aufzeichnungen finden sich in der vor rund 2700 vor Christus erbauten Cheops Pyramide. Im Kongo wurde diese ursprüngliche Rasse wohl als erstes zur Jagd eingesetzt. Diese treiben heute noch das Wild in den vom Jäger aufgespannte Netze. 1895 unternahm man die ersten Versuche, diese Tiere nach England zu importieren. Der erste Versuch scheiterte jedoch an der Tollwut und den klimatischen Bedingungen. 1923 konnte eine gewisse Lady Helen Nutting sechs dieser Tiere trotz der schlechten Wetterbedingungen nach England importieren. Die Hunde mussten vor Ort geimpft und in Karantäne gehalten werden. Sie starben an der Impfung gegen Staupe. Ms. Burn importierte als erste Europäerin den Basenji nach England, um diesen weiter zu züchten. Nach mehreren Fehlversuchen gelang es ihr, dass die Hunde nach England kamen und auch die Impfungen überlebten und gedeckt wurden, um die Zucht zu beginnen. 1937 stellte sie ihre Zucht bei Englands größter Hundemesse „Crufts“ aus. In Deutschland gelang der erste Wurf bei Berta Burkert in München 1977 aus dem Zwinger Casa Regina.

Weitere Namen / Spitznamen:

Bongo, Nyam Nyam, Zande Dog, African Bush Dog, Up and down Dog, Buschding

Namen in anderer Sprache:

Englisch: Basenji
Französich: Basenji
Deutsch: Basenji
Spanisch: Basenji

Namensherkunft:

Frei übersetzt bedeutet Basenji so etwas wie „kleines wildes Ding aus dem Busch“.

Besonderheit / Kurioses:

Basenjis gelten als sehr saubere Hunde, die sich wie Katzen ständig selbst putzen. Die Hunderasse kann nicht bellen, jedoch machen sie sich durch eine Art Jodeln und Knurren, Glucksen, Heulen und Fiepsen bemerkbar. Alle Hunde dieser Art haben eine geringelte Rute, die sie stolz auf einer Seite der Hinterhand tragen.

Berühmtheiten:

In der Verfilmung „Goodbye my Lady“ aus dem Jahr 1956 von den Warner Filmstudios ist die Basenji Rasse (sogar auf dem Plakat) vertreten.

Zuordnung:

FCI Gruppe:

5 Spitze und Hunde vom Urtyp

FCI Sektion:

6 Urtyp. Ohne Arbeitsprüfung.

FCI Standard:

43

Datum d. endgültigen Anerkennung der Rasse durch die FCI:

26.03.1964

Datum der Publikation des gültigen offiziellen Standards:

25.11.1999

Adressen:

Vereinsadressen:

1.Basenji Klub Deutschland von 1977 e.V.

Zuchtadressen:

Noch keine Daten hinterlegt.

Bücher*:

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Fazit:

LERNBEREITSCHAFT - UNWILLIG BIS MOTIVIERT 70Punkte
HALTUNG - EINFACH BIS SCHWER 70Punkte
AUSLAUF - WENIG BIS VIEL 70Punkte
PFLEGE - WENIG BIS VIEL 30Punkte
JAGDTRIEB - NICHT VORHANDEN BIS AUSGEPRÄGT 90Punkte
FAMILIENHUND - UNGEEIGNET BIS GEEIGNET 80Punkte
SPORTHUND - UNGEEIGNET BIS GEEIGNET 60Punkte
WACHHUND - UNGEEIGNET BIS GEEIGNET 30Punkte
UMGANG MIT KINDER - UNGEEIGNET BIS GEEIGNET 60Punkte
STADTHUND - UNGEEIGNET BIS GEEIGNET 50Punkte

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