Bärenbeißer oder Bullenbeißer

Bullenbeißer-Baerenbeißer

Bildquelle: Von Johann Elias Ridinger – Johann Elias Ridinger, Entwurff Einiger Thiere, S. 13, Gemeinfrei, Link

 Bärenbeißer

Der Bärenbeißer ist eine bereits ausgestorbene Hunderasse. Auch war sie unter dem Namen Bullenbeißer bekannt. Ihre Herkunft war Großbritannien. Aggressives Aussehen wohl auch aufgrund der miserablen und absichtlich unnatürlichen Haltung des Hundes. Kurze Nase und vorstehender Unterkiefer.

Allgemein:

Widerristhöhe Rüde: Noch keine Daten hinterlegt

Widerristhöhe Hündinnen: Noch keine Daten hinterlegt

Gewicht Rüde: Noch keine Daten hinterlegt

Gewicht Hündinnen: Noch keine Daten hinterlegt

Lebenserwartung: Noch keine Daten hinterlegt

Farbe: Gelb, gestromt

Herkunft / Ursprungsland: Großbritannien

Geschätzte Züchterpreise ab: ausgestorben

 

Attribute:

Früher geeignet als: Kampfhund / Jagdhund / Wachhund

Heute geeignet als: ausgestorben

Erscheinungsbild der Rasse: Aggressives Aussehen wohl auch aufgrund der miserablen und absichtlich unnatürlichen Haltung des Hundes. Kurze Nase und vorstehender Unterkiefer

Wesen / Charakter: Zeigte oft aggressives Verhalten und Jagdverhalten

Erziehung: ausgestorben

Pflege: ausgestorben

Haltungsansprüche: ausgestorben

Futterbedarf: ausgestorben

Rassetypische Krankheiten: ausgestorben

Einreiseverbote / Rasseliste: ausgestorben

Für Hundeallergiker geeignet: ausgestorben

 

Wissenswertes:

Geschichte: Die Rasse stammte wohl ursprünglich aus Großbritannien, wo sie als Sie von Römern besetzt und Eroberern wurden nach Rom importiert wurden. Die römischen Eroberer waren von dessen Mut und Kampfgeist so begeistert der noch größer Schien als Ihre Hunde die Molosser. Bullenbeißer traten in römischen Arenenkämpfen zur Belustigung der Allgemeinheit gegen Bären, Elefanten, Löwen und auch Bullen an. Im alten England Anfang des 13. Jahrhunderts zu zeiten von King John wurden alljährliche Bullenhetzveranstaltungen rund 6 Wochen vor Weihnachten durch die Stadt durchgeführt.

Die Rasse kam ursprünglich wohl aus Großbritannien. Als die Römer das Land besetzten, schifften sie die Hunde nach Rom. Die Römer waren begeistert und fasziniert von dem Mut und Kampfgeist, welche sogar noch größer als die von ihren eigenen Hunden, den Molossern, war. Zur Belustigung der Bevölkerung traten die Bullenbeißer in den Kampfarenen gegen Bären, Elefanten, Löwen und auch Bullen an.
Anfang des 13. Jahrhunderts wurden von King John im alten England rund sechs Wochen vor Weihnachten jedes Jahr Bllenhetzveranstaltungen durchgeführt.

Sie wurden im Mittelalter öfter porträtiert. Unter anderem vom flämischen Maler Jan von der Straet bzw. dessen Künstlernamen Giovanni Stradanus (1523 – 1605), der Männer auf Pferden mit Lanzen malte, die zusammen mit sieben Hunden dieser Rasse auf der Jagd nach Bullen waren. Dies beweist, dass diese Rasse selbst in den Niederlanden zu dieser Zeit gelebt haben muss. 1719 wurden die Bullenbeißer im Buch „Der vollkommene Teutsche Jäger“ erwähnt. In diesem Buch sind viele historische Hunderassen, unter anderen auch der Bullenbeißer beschrieben. Thomas Alken gravierte im 18. Jahrhundert viele Stiche über Tierkämpfe Bullenbeißer gegen Rinder. Vermutungen gehen dahin, dass der Brabanter der entfernte Vorfahre des heutigen Boxers sein könnte. Auswanderer nahmen ihn auch mit nach Südafrika. Hier gilt der Boerboel ebenfalls als Nachfahre des Bullenbeißers und diente nur noch den Zweck das Haus und Hof zu beschützen und nicht mehr in Kämpfen eingesetzt zu werden. Mit europäischen Imigranten schwappte der Bullenbeißer bis nach Südamerika. In Argentinien waren weiterhin Hundekämpfe sehr beliebt, während Europa nach und nach den Sport den Rücken zu wandt. Durch Kreuzungen des Bullenbeißers und mehrerer einheimischer Arten ist der Old fighting dog of Córdoba bzw. der Cordoba Fighting Dog entstanden.

Weitere Namen / Spitznamen: Bullbaiting Dogs, Butcher’s dogs, Schlachter Hund

Namen in anderer Sprache: Bullbaiting Dogs

Namensherkunft: Die Namen erhielt der Hund aufgrund seines Arbeitsfeldes.

Besonderheit / Kurioses: Es gab zwei unterschiedliche Arten dieser Rasse: den Danziger, der Größere und den Brabanter, der kleinere Bullenbeißer.

Da sie im Mittelalter von vielen Metzgern gehalten wurden, kam der Begriff „Schlachterhund“ auf. Die Aufgabe bestand hier für die Hunde, die Rinder zu reizen, zu beißen und mit ihnen zu kämpfen. Es herrschte zur damaligen Zeit der irrsinnige Glaube, dass Rinder, die kurz vor der Schlachtung aufgeregt wären, besseres Fleisch geben würden.

Berühmtheiten: Noch keine Daten hinterlegt

 

Zuordnung:

FCI Sektion: Nicht anerkannt

FCI Gruppe: Nicht anerkannt

FCI Standard: Nicht anerkannt

Datum d. endgültigen Anerkennung der Rasse durch die FCI: Nicht anerkannt

 

Adressen:

Vereinsadressen: ausgestorben

Zuchtadressen: ausgestorben

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