Der Australian Shepherd ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse mit Ursprung in den vereinigten Staaten von Amerika (USA). Die Hunderasse ist in der Gruppe 1 Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde) in der Sektion 1 Schäferhunde ohne Arbeitsprüfung im FCI Standard 342 gelistet. Der Australian Shepherd gilt heute noch in seiner Heimat als arbeitsfreudiger Farmhund und ist universell einsetzbar als Wachhund und Hütehund.

australian-shepherd

Bildquelle: Von Martin Voss – Panasonic Lumix, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=12211806

Allgemein:

Widerristhöhe Rüde:

51 – 58 cm

Widerristhöhe Hündinnen:

46 – 53 cm

Gewicht: Rüde:

13 – 22 kg

Gewicht Hündinnen:

13 – 32 kg

Lebenserwartung:

12 – 15 Jahre

Farbe:

Schwarz, red merle, red tri, merle-Faktor, rot, black tri, blue merle

Herkunft / Ursprungsland:

Vereinigte Staaten von Amerika (USA)

Geschätzte Züchterpreise ab:

1000 €

Attribute:

Früher geeignet als:

Wachhund / Hüte- und Herdenschutzhund

Heute geeignet als:

Begleithund / Wachhund / Hüte- und Herdenschutzhund / Reitbegleithund

Erscheinungsbild der Rasse:

Der Kopf steht in guten proportionalen Verhältnis zum Körper. Sein Hals und der Oberkörper gelten als kräftig. Der Körper ist allgemein mittelgroß und ausgeglichen. Sein Fell ist halblang, gerade und leicht wellig mit dichter Unterwolle und macht es zu einem idealen Wetterbeständigen Schutzschild für den Hund. Insgesamt gibt es 16 verschiedene Fell-Farbkombinationen. Auch sind ein- und zweifarbige Fellfarben offiziell anerkannt. In Deutschland sind die vier beliebtesten Hauptfärbungen in der Show-Linie Black-Tri, Red-Tri, Red-Merle und Blue-Merle.

Wesen / Charakter:

Starke Hüte und Bewacher Instinkte. In erster Linie ein Arbeitshund, der für die Bewachung von Weiden und Viehherden gezüchtet wurde. Dennoch ein außergewöhnlich liebevoller Begleiter, der schnell lernt und seinem Herrchen gerecht werden will. Fremden gegenüber neigt er zu Skepsis und leichter Scheuheit.

Erziehung:

Der Hund baut schnell eine Verbindung zu seinen Bezugsopersonen auf und ist von sich aus sehr lernwillig. Er möchte gefordert werden. Hier sollte man früh zur klassischen Hundeerziehung eine weitere Beschäftigung dem Hund näher bringen wie z.B. Hundesport, Agility, usw.

Pflege:

Das Fell sollte regelmäßig gebürstet und gepflegt werden.

Haltungsanspruch:

Er ist temperamentvoll und arbeitsfreudig. Daher sollte er mit festen Aufgaben und ausreichend Bewegung versorgt werden. Als Familienhund ist er ideal geeignet, da er bereit ist, sich unterzuordnen. Sie sind aufgrund ihrer Liebe zu Pferden auch gute Reitbegleithunde.

Futterbedarf:

Normaler rassetypischer Futterbedarf.

Rassetypische Krankheiten:

Hüftdysplasie (HD), Bei Merlefarbigen Hunden kann es zu Taubheit kommen

Einreiseverbote / Rasseliste:

Keine Verbote / Einreisebeschränkungen usw. für diese Hunderasse bekannt oder hinterlegt.

Für Hundeallergiker geeignet:

In der Regel ist der Australian Shepherd nicht für Hundeallergiker geeignet.

Wissenswertes:

Geschichte:

Die Geschichte dieses Hundes ist nicht zu 100 % geklärt. Ein Fakt ist, dass sich die Rasse ausschließlich in den USA entwickelte. Ein weiterer Fakt ist, dass sie ihren Namen von Schafen haben, die man von Australien über Europa nach Amerika importierte. Nach dem 2. Weltkrieg wurde in den USA die Westernreiterei immer beliebter. Mit diesem Trend wuchs auch das Interesse an diesem Hund weiter an. Seit 1996 sind sie von der FCI provisorisch und seit 2007 offiziell anerkannt.

Weitere Namen / Spitznamen:

Aussie

Namen in anderer Sprache:

Englisch: Australian Shepherd
Französich: Berger Australien
Deutsch: Australischer Schäferhund
Spanisch: Perro Pastor Australiano

Namensherkunft:

Der Australian Shephard hat – nicht wie man vermuten könnte – seine Namensgebung daher, dass er aus Australien kommt. Im 18. Jahrhundert gelangten australische Merinoschafe von Europa nach Australien und letztendlich nach Amerika. In Amerika taufte man die Tiere auf „American Sheep“ um und da der Shepard viel zum Hüten dieser Schafe eingesetzt wurde, nannte man ihn fortan den Australian Shephard.

Besonderheit / Kurioses:

Früher wurde die Rute sehr oft „kupiert“. Vereinzelt soll dies in den USA leider heute noch auftreten.

Berühmtheiten:

Keine Australian Shepherd Berühmtheiten bekannt!

Zuordnung:

FCI Gruppe:

1 Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde)

FCI Sektion:

1: Schäferhunde. Ohne Arbeitsprüfung.

FCI Standard:

342

Datum d. endgültigen Anerkennung der Rasse durch die FCI:

21.05.2007

Datum der Publikation des gültigen offiziellen Standards:

26.03.2009

Adressen:

Vereinsadressen:

Club für Australian Shepherd Deutschland e.V.

Zuchtadressen:

Noch keine Daten hinterlegt.

Bücher*:

Amazon Suche*:

Fazit:

LERNBEREITSCHAFT - UNWILLIG BIS MOTIVIERT 90Punkte
HALTUNG - EINFACH BIS SCHWER 30Punkte
AUSLAUF - WENIG BIS VIEL 80Punkte
PFLEGE - WENIG BIS VIEL 60Punkte
JAGDTRIEB - NICHT VORHANDEN BIS AUSGEPRÄGT 20Punkte
FAMILIENHUND - UNGEEIGNET BIS GEEIGNET 90Punkte
SPORTHUND - UNGEEIGNET BIS GEEIGNET 90Punkte
WACHHUND - UNGEEIGNET BIS GEEIGNET 90Punkte
UMGANG MIT KINDER - UNGEEIGNET BIS GEEIGNET 80Punkte
STADTHUND - UNGEEIGNET BIS GEEIGNET 20Punkte

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