Der Australian Cattle Dog ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse mit Ursprung in Australien. Die Hunderasse ist in der Gruppe 1 Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde) in der Sektion 2 Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde) ohne Arbeitsprüfung im FCI Standard 287 gelistet. Wohl aufgrund der Einkreuzung von Dalmatinern ist der Australian Cattle Dog ein angenehmer Reitbegleithund. Dalmatiner gelten als außerordentliche Pferdeversteher.

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Allgemein:

Widerristhöhe Rüde:

46 – 51 cm

Widerristhöhe Hündinnen:

43 – 48 cm

Gewicht: Rüde:

15 – 16 kg

Gewicht Hündinnen:

15 – 16 kg

Lebenserwartung:

13 -15 Jahre

Farbe:

Blau, schwarz, loh, rot gesprenkelt

Herkunft / Ursprungsland:

Australien

Geschätzte Züchterpreise ab:

Noch keine Daten hinterlegt.

Attribute:

Früher geeignet als:

Hüte- und Herdenschutzhund / Wachhund

Heute geeignet als:

Familien- und Begleithund / Hüte- und Herdenschutzhund / Rettungs- und Katastrophenhund / Reitbegleithund

Erscheinungsbild der Rasse:

Das Haarkleid ist flach und nah anliegend. Kräftiger Schädel, der zu einem leichten aber deutlichen Stop abflacht. Der Körpergröße des Australian Cattle Dog ist gering jedoch kräftig und gleichzeitig harmonisch und zum Kopf des Hundes passend.

Wesen / Charakter:

Diese Rasse hat eine gute Verbindung zum Menschen. Gegenüber ihnen ist er gehorsam, loyal und beschützerisch. Merkt er allerdings Risse in der Rangordnung, testet er gerne seine Grenzen aus. Durch seine Eigenschaften als Herdenhund ist er sehr energisch und mutig und verfügt über einen hohen Freiheitsdrang. Er besticht durch seine hohe Intelligenz und Auffassunsgabe insbesondere während seiner Arbeit ist er konzentriert und ausdauernd. Als Wachhund geeignet, ausgeprägtes Territorialverhalten. Rüden können mit anderen Artgenossen leichter in Konflikt geraten.

Erziehung:

Die Rasse ist sehr selbstständig, daher sollte man das zu Beginn akzeptieren. Der Vertrauensaufbau muss stückchenweise erfolgen, um die Loyalität und Führungsqualitäten, dem Hund näher zu bringen. Verhält man sich stets souverän gegenbüber dem Vierbeiner, so bindet er sich auch stark an den Menschen und akzeptiert diesen als Alphatier. Niemals den Hund in Isolation oder Einzelhaltung halten.

Pflege:

Normaler rassetypischer Pflegebedarf.

Haltungsanspruch:

Der Hund benötigt eine Menge Auslauf und Ersatz für sein Herdentriebverhalten. Dies können diverse Hundesportarten wie Agility, Turnierhundesport, Mantrailing oder Flyball sein. Auch in der Rettungshundearbeit ist dieser Hund einsatzfähig. Lässt man diese Aktivitäten weg, so entwickelt er sich schnell zu einem Lebewesen, das durch Aktionismus Aufmerksamkeit erregt. Auch eignet er sich gut als Reitbegleithund, da er aus der Vergangenheit noch einen überdurchschnittlich guten Folgetrieb verfügt.

Futterbedarf:

Normaler rassetypischer Futterbedarf.

Rassetypische Krankheiten:

Prcd-PRA – Taubheit, bei Tieren mit viel Weißanteil

Einreiseverbote / Rasseliste:

Keine Verbote / Einreisebeschränkungen usw. für diese Hunderasse bekannt oder hinterlegt.

Für Hundeallergiker geeignet:

In der Regel ist der Australian Cattle Dog nicht für Hundeallergiker geeignet.

Wissenswertes:

Geschichte:

In der frühen Geschichte Australiens benötigte man für die Rinderzucht einen geeigneten Treibhund. Mitte des 18. Jahrhunderts wurden somit schottische Blue Merle farbene Collis, die auch unter den Namen “Heeler” bekannt sind, nach Australien importiert. Um sie den örtlichen Bedingungen anzupassen, wurden sie mit Dingos gekreuzt, damit sie der Hitze besser trotzen konnten und ein ruhigeres Wesen an den Tag legten. Im Laufe der Zeit wurden dann noch Dalmatiner und Kelpies mit eingekreuzt.

Weitere Namen / Spitznamen:

Australischer Treibhund, (Australischer) Heeler, Blue Heeler, Hall’s Heeler, Queensland Heeler

Namen in anderer Sprache:

Englisch: American Cattle Dog
Französich: Bouvier Australian
Deutsch: Australischer Treibhund
Spanisch: Boyero Australiano

Namensherkunft:

„Australian“ Geopgraphisch, “Cattle” bedeutet aus dem englischen in das Deutsche übersetzt Hausrind sowie “Dog” für Hund.

Besonderheit / Kurioses:

Durch die Einkreuzung des Dalmatiners ist der Australian Cattle Dog zu Pferden durchaus freundlich gestimmt.

Berühmtheiten:

Keine Australian Cattle Dog Berühmtheiten bekannt!

Zuordnung:

FCI Gruppe:

1 Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde)

FCI Sektion:

2 Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde).

FCI Standard:

287

Datum d. endgültigen Anerkennung der Rasse durch die FCI:

20.03.1972

Datum der Publikation des gültigen offiziellen Standards:

08.10.2012

Adressen:

Vereinsadressen:

Australian Cattle Dog Club Deutschland e.V.

Zuchtadressen:

Noch keine Daten hinterlegt.

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Fazit:

LERNBEREITSCHAFT - UNWILLIG BIS MOTIVIERT 70Punkte
HALTUNG - EINFACH BIS SCHWER 50Punkte
AUSLAUF - WENIG BIS VIEL 70Punkte
PFLEGE - WENIG BIS VIEL 50Punkte
JAGDTRIEB - NICHT VORHANDEN BIS AUSGEPRÄGT 30Punkte
FAMILIENHUND - UNGEEIGNET BIS GEEIGNET 70Punkte
SPORTHUND - UNGEEIGNET BIS GEEIGNET 80Punkte
WACHHUND - UNGEEIGNET BIS GEEIGNET 80Punkte
UMGANG MIT KINDER - UNGEEIGNET BIS GEEIGNET 60Punkte
STADTHUND - UNGEEIGNET BIS GEEIGNET 20Punkte

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