Der Alaskan Malamute ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse mit Ursprung in Vereinigten Staaten von Amerika (USA). Die Hunderasse ist in der Gruppe 5 Spitze und Hunde vom Urtyp in der Sektion 1 Nordische Schlittenhunde ohne Arbeitsprüfung im FCI Standard 243 gelistet. Er ist der größte und älteste Schlittenhund Alaskas.

Alaskan-Malamute

Allgemein:

Widerristhöhe Rüde:

61 – 66 cm

Widerristhöhe Hündinnen:

56 – 61 cm

Gewicht: Rüde:

36 – 43 kg

Gewicht Hündinnen:

32 – 38 kg

Lebenserwartung:

10 – 12 Jahre

Farbe:

Braun, Weiß, Grau, Sand, Seal, Rot, Schwarz, jeweils gemischt

Herkunft / Ursprungsland:

Vereinigte Staaten von Amerika (USA)

Geschätzte Züchterpreise ab:

1400 – 1800 €

Attribute:

Früher geeignet als:

Zughund / Schlittenhund

Heute geeignet als:

Sporthund / Begleithund

Erscheinungsbild der Rasse:

Geschmeidiges und leicht glänzendes sowie dickes Fell mit dichter öliger Unterwolle sind die klassischen Merkmale eines Alaskan Malamutes. Das Fell wird am Schulter und Halsbereich noch etwas länger. Die Rute wird geringelt auf dem Rücken getragen. Man spricht davon das der Alaskan Malamute sie wie eine Schmuckfeder stolz trägt. Größter und schwerster Vertreter der Schlittenhunde. Verfügt über einen starken und kräftigen Körperbau. Seine Augen sind optisch leicht schräg gestellt und Mandelförmig in braun oder Blau. Es sind zwar 2 Augenfarben jeweils für beide Augen möglich, jedoch gilt so etwas als Rassefehler. Der Kopf hat eine breite Form mit einer massiven Schnauze.

Wesen / Charakter:

Eigenwillig, selbstsicher und unabhängiges Wesen. Sehr intelligent und dennoch schwer abrichtfähig, da sie über einen sehr starken eigenen Willen verfügen. Bei artgerechter Erziehung und Haltung sonst ein guter geselliger Familienhund, der auch mit Kindern zurechtkommt. Der Alaskan Malakute ist extrem Arbeits- und Lauffreudig. Als Wachhund weniger geeignet, da er ein wahrer Menschenfreund ist und wenig Territorialverteidigung ausübt. Rüden zeigen oft ausgeprägtes Dominanzverhalten gegenüber anderen Rüden.

Erziehung:

Wer nicht konsequent bleibt, wird als Halter schnell vom neuen Hunde-Alphamännchen abgelöst

Pflege:

Der Alaskan Malamute hat einen überaus starken Fellwechsel. Auch verfilzen sich Schmutzreste in seinem Fell. Regelmäßiges Kämmen ist erforderlich.

Haltungsanspruch:

Der Hund kann nicht lange alleine sein. Er genießt die Anwesenheit von Menschen aber auch von andern Artgenossen. Er ist ein absolutes Rudelwesen. Man sollte mit ihm für ausreichend sportliche Ertüchtigung Zeit finden. In der Regel sollte die tägliche Beschäftigung bei min. 2-3 Stunden liegen und wir reden hier nicht von Spazierengehen sondern Treibsport, Joggen oder Fahrradfahren. Der Malmalute benötigt eine Menge Platz und ist somit für Stadtwohnungen ungeeignet.

Futterbedarf:

Normaler rassetypischer Futterbedarf.

Rassetypische Krankheiten:

Noch keine Daten hinterlegt

Einreiseverbote / Rasseliste:

Keine Verbote / Einreisebeschränkungen usw. für diese Hunderasse bekannt oder hinterlegt.

Für Hundeallergiker geeignet:

In der Regel ist der Alaskan Malamute nicht für Hundeallergiker geeignet.

Wissenswertes:

Geschichte:

Ursprünglich wurde der Alaskan Malamute von Einwanderern über die Beringstrasse von Sibirien nach Alaska mitgebracht. Die Mahlemiuts ist ein Inuitvolk, die diese Wanderung unternahm. In der arktischen Einsamkeit wurde die natürliche Rassenreinheit des Hundes in Kombination mit der Züchtung und natürlichen schorfen Bedingungen ein Hund geformt, der sowohl über ein gutes Sozialwesen verfügt als auch über eine Robustheit und Ausdauer, die ihn in dieser kargen Eiswüste überleben ließen. Er wurde als Jagd- und Zughund der Inuitbevölkerung eingesetzt. Erst im 19. Jahrhundert begannen Expeditionsgruppen nach diesen typischen und unvermischten Hunden in der Arktis zu suchen, um die Zucht voranzutreiben. Bereits im Jahre 1935 wurde die Rasse offiziell formuliert und die Anerkennung durch den American Kennel Club ausgesprochen. Ebenso wurde der Alaskan Malamute Club of America gegründet.

Weitere Namen / Spitznamen:

Noch keine Daten hinterlegt.

Namen in anderer Sprache:

Englisch: Alaskan Malamute
Französich: Malamute de L’Alaska
Deutsch: Alaskan Malamute
Spanisch: Malamute de L’Alaska

Namensherkunft:

Benennung durch den Eskimostamm der Malemute

Besonderheit / Kurioses:

Noch keine Daten hinterlegt.

Berühmtheiten:

Keine Alaskan Malamute Berühmtheiten bekannt!

Zuordnung:

FCI Gruppe:

5 Spitze und Hunde vom Urtyp

FCI Sektion:

1 Nordische Schlittenhunde. Ohne Arbeitsprüfung.

FCI Standard:

243

Datum d. endgültigen Anerkennung der Rasse durch die FCI:

13.05.1963

Datum der Publikation des gültigen offiziellen Standards:

14.08.1996

Adressen:

Vereinsadressen:

Alaskan Malamute Club e.V.
Deutscher Club für Nordische Hunde e.V.

Zuchtadressen:

Bücher*:

Amazon Suche*:

Fazit:

LERNBEREITSCHAFT - UNWILLIG BIS MOTIVIERT 70Punkte
HALTUNG - EINFACH BIS SCHWER 80Punkte
AUSLAUF - WENIG BIS VIEL 100Punkte
PFLEGE - WENIG BIS VIEL 80Punkte
JAGDTRIEB - NICHT VORHANDEN BIS AUSGEPRÄGT 20Punkte
FAMILIENHUND - UNGEEIGNET BIS GEEIGNET 70Punkte
SPORTHUND - UNGEEIGNET BIS GEEIGNET 80Punkte
WACHHUND - UNGEEIGNET BIS GEEIGNET 10Punkte
UMGANG MIT KINDER - UNGEEIGNET BIS GEEIGNET 70Punkte
STADTHUND - UNGEEIGNET BIS GEEIGNET 10Punkte

Lieblingshund teilen:

Videomaterial:

Bestelle unseren kostenlosen Newsletter
Erhalte jede Woche die neuesten Tipps & Tricks
Wir mögen keinen Spam! Deine Emailadresse wird nicht verkauft oder weitergegeben! Versprochen!