Der Akita ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse mit Ursprung in Japan. Die Hunderasse ist in der Sektion 5 Asiatische Spitze und verwandte Rassen ohne Arbeitsprüfung in der Gruppe  5 Spitze und Hunde vom Urtyp im FCI Standard 255 gelistet. Diese Rasse eignet sich nicht für ungeduldige Menschen, da der Akita absolut nicht dazu geneigt ist, unterwürfig zu sein. Zudem braucht diese Rasse nicht nur physische Auslastung, sondern möchte auch geistlich gefördert werden.

akita

Allgemein:

Widerristhöhe Rüde:

66 – 71 cm

Widerristhöhe Hündinnen:

61 – 66 cm

Gewicht: Rüde:

45 – 59 kg

Gewicht Hündinnen:

32 – 45 kg

Lebenserwartung:

11 – 15 Jahre

Farbe:

Weiß, Pinto, Rot, Rehfarbe, Stromung

Herkunft / Ursprungsland:

Japan

Geschätzte Züchterpreise ab:

1300 €

Attribute:

Früher geeignet als:

Jagdhund

Heute geeignet als:

Begleithund

Erscheinungsbild der Rasse:

Der Akita ist ein großer Hund mit kräftigem, muskulösem Körperbau. Er hat eine breite Stirn und kleine dreieckige Ohren. Das Verhältnis von Widerristhöhe und Körperlänge beträgt 10:11. Sein Fell ist recht grob und dicht, die Unterwolle darunter jedoch weich. Markant ist die oft weiße Gesichtsmaske und das verschmitzte Lächeln. Die Rute ist fest eingerollt und oberhalb des Rückens. In Charakter und Aussehen lässt sich sein Urvater der Wolf noch erahnen.

Wesen / Charakter:

Auch wenn der Akita überaus intelligent und ruhig ist, zudem auch noch einen hohen Niedlichkeitsfaktor besitzt, so sollte man doch nicht sein Selbstbewusstsein und den angeborenen Jagdtrieb unterschätzen. Akitas möchten einen Sinn in Kommandos verstehen, andernfalls werden diese schlicht ignoriert. Er löst Probleme Selbstständig und ist oft eigensinnig in seiner Handlung. Akitas sind dem Wolf genetisch noch sehr nahe und daher Rudeltiere aber gleichzeitig auch Einzelgänger. Da er auf andere Hunde und zumeist fremde Menschen sehr abweisend beziehungsweise ignorant reagiert, wird ihm auch eine gewisse Arroganz zugeschrieben.

Erziehung:

Eine konsequente, souveräne und geduldige Erziehung ist das A und O. Hier ist die besondere Herausforderung die richtige „Abstimmung“ zu finden. Eine harte Hand bei einem Akita zu nutzen, ist generell nicht zu empfehlen, da der Akita hier sehr schnell dicht macht und sich das auch auf Dauer merkt. Hier geht es um jede Menge Selbstdisziplin und selbstsicheren Auftreten gegenüber des Hundes. Man sollte hier die Waage finden zwischen lockerem und konsequenten Erziehungsstil. Eine frühe Sozialisierung der Welpen ist extrem wichtig.

Pflege:

Regelmäßiges Bürsten und Kämmen.

Haltungsanspruch:

Ein Akita braucht viel Auslauf, welcher sich natürlich nach Alter und körperlicher Kondition des Tieres richtet. Zudem müssen Akitas geistlich gefördert werden.

Futterbedarf:

Normaler rassetypischer Futterbedarf.

Rassetypische Krankheiten:

Sebadenitis, Pemphigus foliaceus, Skeletterkrankungen

Einreiseverbote / Rasseliste:

Keine Verbote / Einreisebeschränkungen usw. für diese Hunderasse bekannt oder hinterlegt.

Für Hundeallergiker geeignet:

In der Regel ist der Akita nicht für Hundeallergiker geeignet.

Wissenswertes:

Geschichte:

Die Historie des Akitas geht weit in der Zeit zurück, bishin zu den vorhistorischen Zeiten Japans. Insbesondere wurden Sie in den Matagi-Dörfern (Jägerdörfer) Nordjapans als Matagi Inu gehalten. Dort wurden diese Hunde als Jagdhunde für Bären, Schwarz- und Federwild genutzt, im Laufe der Zeit kam noch die Funktion des Wachhundes hinzu. Dies passierte im Umbruch des Mittelalters als immer mehr Menschen seßhaft wurden und ihr Hab und Gut schützen wollten. 1931 wurde der Akita zum Naturdenkmal erhoben.

Weitere Namen / Spitznamen:

Akita Inu

Namen in anderer Sprache:

Englisch: Akita
Französich: Akita
Deutsch: Akita
Spanisch: Akita

Namensherkunft:

Besonderheit / Kurioses:

Im Juli 1931 wurde der Akita zum Naturdenkmal Japans erklärt. 2010 wurde zudem eine Genetik Studie veröffentlicht, die aufzeigte, dass im Akita eine Beimischung von chinesischen Wölfen stattfand. Da die Hunde eine sehr starke genetische Abgrenzung haben, werden sie als „altertümliche Rasse“ bezeichnet.

Berühmtheiten:

Hachikô aus dem gleichnamigen Film.

Zuordnung:

FCI Gruppe:

5 Spitze und Hunde vom Urtyp

FCI Sektion:

5 Asiatische Spitze und verwandte Rassen. Ohne Arbeitsprüfung.

FCI Standard:

255

Datum d. endgültigen Anerkennung der Rasse durch die FCI:

13.03.1964

Datum der Publikation des gültigen offiziellen Standards:

13.03.2001

Adressen:

Vereinsadressen:

Akita Club e.V.
Deutscher Club für Nordische Hunde e.V.
Japan Akita e.V.

Zuchtadressen:

Noch keine Daten hinterlegt.

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Fazit:

LERNBEREITSCHAFT - UNWILLIG BIS MOTIVIERT 40Punkte
HALTUNG - EINFACH BIS SCHWER 80Punkte
AUSLAUF - WENIG BIS VIEL 80Punkte
PFLEGE - WENIG BIS VIEL 70Punkte
JAGDTRIEB - NICHT VORHANDEN BIS AUSGEPRÄGT 60Punkte
FAMILIENHUND - UNGEEIGNET BIS GEEIGNET 30Punkte
SPORTHUND - UNGEEIGNET BIS GEEIGNET 40Punkte
WACHHUND - UNGEEIGNET BIS GEEIGNET 60Punkte
UMGANG MIT KINDER - UNGEEIGNET BIS GEEIGNET 20Punkte
STADTHUND - UNGEEIGNET BIS GEEIGNET 10Punkte

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