Hundefutter selber kochen

Hundefutter selber kochen ist wirklich “keine Hexerei”! Natürlich erfordert es von Herrchen und Frauchen einige Grundkenntnisse und vorher etwas Lebensmittelkunde, um ein leckeres und gesundes Hundefutter selbst zubereiten zu können. Um die Sache etwas zu erleichtern, sind wir bereits darüber, ein Lexikon über alle essbaren und nicht essbaren Lebensmittel für Hunde zu erstellen. Fühlt euch frei und stöbert in unserer Rezeptsammlung für Hundecousine 😉

Hunde können viel mehr essen als nur Trockenfutterpellets! Trockenfutter ist ein industriell hergestelltes Produkt für Hunde. Daran ist auch nichts verwerflich und immer mehr Hersteller spezialisieren sich auf gesundes Hundefutter. Auch für Herrchen und Frauchen ist es natürlich zunächst einfacher den Beutel aufzureißen und sich um nichts weiter zu kümmern anstatt Hundefutter selber kochen zu lernen. Jedoch haben wir berechtigte Zweifel, dass in mancher Fertignahrung alle wichtigen Nährstoffe enthalten sind. Also entweder genau auf die Zutaten auf der Verpackung achten und hochwertiges Hundefutter kaufen oder Hundefutter selber kochen. Viele Hunde sind heute Allergiker oder bekommen bereits im frühen Alter Krankheiten. Ist es die Folge von einseitiger nährstoffarmer Ernährung? Würdet ihr ein “minderwertiges Gericht” euer Leben lang täglich Essen wollen? Früher gab es so etwas nicht und die Vierbeiner ernährten sich in der Natur oder von Essensresten der Menschen. Die schrittweise Umstellung kann bereits in kleinen Beilagen erfolgen. Hunde lieben hin und wieder Abwechslung im Essen, geben wir ihnen diese Möglichkeit! Hunde besitzen zwar nicht so wie wir Menschen rund 9000 sondern “nur” ca. 1700 Geschmacksknospen, diese dienen ihm dennoch als zuverlässiges Sinnesorgan das auch der Hund gerne wie wir Menschen mit abwechslungsreicher und leckerer Kost stimulieren möchte. Das Auge isst (klickt) mit!
In unserer Rubrik “Hundefutter selber kochen” werden alle Gerichte mit sehr viel Liebe zubereitet. Das heißt, wir verwenden hochwertige Zutaten, kochen mit Sorgfalt und lassen die Gerichte optisch ansprechend aussehen. Uns ist durchaus bewusst, dass dem Hund egal ist, wie sein ersehntes Essen aussieht. Doch können wir für jedes Gericht nicht einfach eine breiige Masse fotografieren. Die Gerichte sollen euch inspirieren und zeigen, was alles in der Hundekochküche machbar ist.

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Unsere Lieblingsrezepte:

Was kommt alles in den Napf?

Hundefutter selber kochen – Die richtige Hundeernährung!

Mit was beginnt die richtige Hundeernährung? Genau wie beim Menschen kommt es hier auf Abwechslung und Ausgewogenheit der einzelnen Zutaten an! Eine ausgewogene bzw. vollwertige Ernährung für den Hund besteht nämlich nicht nur aus Trockenfutter oder nur aus Fleisch.

Auch Hunde mögen es auf Ihrem Teller bzw. Hundenapf abwechslungsreich. Da wir immer gerne gleich auch etwas für unsere Hunde mitkochen wenn wir in der Küche sind, haben wir uns entschloßen eine Art Lexikon über sämtliches Fleisch, Obst und Gemüsesorten usw. aufzubauen damit jeder Seitenbesucher der sich für “Hundefutter selber kochen” interessiert auch immer gleich Zugriff auf die Speisen hat die er zum nachmachen verwenden kann.

Richtige Hundeernährung / Hundefutter selber kochen mit Fleisch

Hundefutter selber kochen mit Fleisch

Hundefutter selber kochen mit Fleisch

Fleisch Ist ein wichtiger Bestandteil der Hundeernährung. Wenn Ihr euch dazu entschließt Hundefutter selber kochen zu starten und selbst Gerichte zubereiten möchtet, sollte die Wahl zum Fleisch in der Regel nicht fehlen.

Gekochte Knochen: Kalbsknochen oder Lammknochen. Auch hier haben eure Hunde einen rießen Kauspass. Verzichtet auf industriell hergestellten Kauknochenersatz! Fragt den Metzger eures Vertrauens ob er nicht mal nach dem Schlachten ein wenig Knochen übrig hat, oft bekommt Ihr die Knochen dann sogar umsonst.

Gekochte oder getrocknete Innerein: Herz, Lunge, Zunge, Leber, Pansen, Ochsenziemer, Pansen, Gehirn uvm. Getrocknet als Kauspaß für jeden Hund die absolute Glückseligkeit.

Hühnerfleisch:
Gekochtes oder getrocknetes Fleisch vom Huhn.

Kalbfleisch:
Gekochtes oder getrocknetes Fleisch.

Lamm:
Gekochtes oder getrocknetes Fleisch vom Lamm.

Leber:
Die Leber gehört zu den Organen, die gerne an Hunde verfüttert werden dürfen; schließlich enthält sie große Mengen an Vitamin A, B1, B2, B12, C und D. Ein wahrer Vitamincocktail also. Jedoch gibt es hier ein paar Dinge zu beachten, damit die Leber auch tatsächlich ein Genuss für unsere Vierbeiner bleibt. Besonders wichtig ist es, darauf zu achten, dass wenn Schweineleber benutzt wird, diese AUF JEDEN FALL angebraten/gekocht sein muss. Unter keinen Umständen darf Schweineleber roh verfüttert werden. (Begründung s. Schweinefleisch) Grundlegend spielt auch die Menge eine wichtige Rolle. Die Leber – egal von welchem Tier stammend – sollte nur in geringen Umfang verfüttert werden, da es andernfalls zu Durchfall bei den Hunden kommen kann.

Rohes rotes Fleisch: 

Richtige Hundeernährung / Hundefutter selber kochen mit Milchprodukten

Hundefutter selber kochen mit Käse

Hundefutter selber kochen mit Käse

Viele Hunde vertragen Milchprodukte eben auch wie manche Menschen einfach nicht. Grund dafür ist oft der darin enthaltene Zucker der die Unverträglichkeit bei Hunden auslöst. Das ganze vorsichtig an testen und in Maßen zum Hundefutter geben. Ziel für eine richtige Hundeernährung ist es immer abzuwägen ob es eurem Hund nun gut tut oder Milchprodukte doch Unverträglichkeiten auslösen. Daher Hundefutter selber kochen mit diesen Milchprodukten immer langsam herantasten.

Buttermilch:
Buttermilch ist erfrischend säuerlich und ein milchähnliches Getränk welches als Nebenprodukt bei der Butterherstellung entsteht. Sie ist kalorien- und Fettarm bei nur rund 37 Kcal und maximal ein Prozent Fett pro 100 ml. Damit ist in Buttermilch weniger Kalorien und Fett als in normaler Trinkmilch und das bei nahezu gleichen Milcheiweiß und Calciumwerten. Lediglich Vitamin A und Vitamin D sind nicht ganz so zahlreich in Buttermilch vorhanden als in normaler Milch.

Hüttenkäse:
Die Positiven Eigenschaften des Hüttenkäse sind seine geringe Fettwerte und hohen Nährstoffwerte. Ideal als Eiweiß, Calcium für den Knochen und Muskelaufbau aber auch viel  Magnesium und Vitamin D Lieferant ist Hüttenkäse hin und wieder eine ideale Beimischung  zum normalen Futter. Als Magerprodukt ist Hüttenkäse leicht verdaulich und kann bei Verdauungsbeschwerden verabreicht werden.

Käse: Enthält Vitam A,B, E, Niacin sowie viel Mineralstoffe insbesondere Calcium. Oft wird Käse auch als Belohnung oder Geschmacksverstärker eingesetzt. Die Vielfalt in der Welt des Käses ist gigantisch. Die Standard Käsesorten wie Emmentaler, Gouda oder Mozzarella können in kleinen Mengen verfüttert werden wenn auf die Anzeichen einer Laktose Intoleranz geachtet wird. Diese können sich in Durchfall, Bauchschmerzen und Blähungen äußern. Daher ist die Hundenation bei diesem Lebensmittel extrem gespalten. Auf die Laktose Verträglichkeit  sollte stets geachtet werden.  Reift ein Käse länger so enthält er auch weniger Laktose. Wer sich zunächst unsicher ist und seinem Hund den Käsegenuss nicht vorenthalten möchte kann zu Hartkäse greifen. Dieser hat viel weniger Laktose als die gängigen Käsesorten. Frischkäsesorten verfügen übrigens über den höchsten Laktose Anteil.

Kefir:
Hierbei handelt es sich um ein dickflüssiges, kohlensäure- und leicht alkoholhaltiges Milchgetränk. Vitamin B ist hier in großer Menge zu finden. Es hilft bei Allergie- und Verdauungsbeschwerden. Allerdings sollte auch hier geprüft werden, ob der Hund es verträgt und es sollte auf die verabreichte Menge geachtet werden.

Magermilch:
Zwar ist der Laktose Gehalt geringer als der von Vollmilch, trotzdem sollte auch hier geschaut werden, wie jeder Hund individuell die Magermilch verträgt und dementsprechend dosieren.

Milch:
In geringen Dosen können Hunde Milch zu sich nehmen auch wenn die Aufnahme von Milch für die Ernährung des Hundes nicht notwendig ist. Experten sprechen von einer Dosierung von maximal 20 Milliliter Kuhmilch pro Kilogramm Körpergewicht des Hundes. Angeblich soll Ziegenmilch verträglicher sein als Kuhmilch.

Naturjoghurt:
Dieses Nahrungsmittel wird aus Milchsäurebakterien verdickter Milch hergestellt und wird mittlerweile in den unterschiedlichsten Fettstufen (von Magermilchjoghurt mit 0,5 % Fett bis Rahm oder auch Sahnejoghurt genannt zu mindestens 10 % Fett) und Geschmacksrichtungen angeboten. Für Hunde sollte immer darauf geachtet werden ausschließlich Naturjoghurt ohne Geschmackszusätze und ohne weitere Zutaten zu verwenden. Auch eine niedrige Fettstufe sollte gewählt werden da zu hohe Fettstufen für den Hundemagen meist zu Gehaltvoll sind. Bei der sogenannten Fermentation wird die Laktose im Joghurt teilweise abgebaut. Daher ist Joghurt bei Laktose Intoleranz besser verträglich als unbehandelte Milch.

Quark: Sehr gute Eiweißversrogung, kann ab und an als Fleischersatz hergenommen werden. Viele wichtige Mineralstoffe und Vitamine. Enthält sehr viel Milcheiweiß und nur wenig Milchzucker. Daher in der Regel gut verträglich.

Richtige Hundeernährung / Hundefutter selber kochen mit Fisch

Hundefutter selber kochen mit Fisch

Hundefutter selber kochen mit Fisch

Hundefutter selber kochen mit Fisch? Na logo! Nicht nur für den Menschen ist Fisch ein hochwertiger Eiweiß Lieferant. Die meisten Hunde lieben Fisch in Ihrem Hundefutter. Dennoch steht auf den meisten Speiseplänen von Hunden sehr selten Fischgerichte. Hunde mögen Abwechslung in Ihrem Napf und die richtige Hundeernährung ist auch die Vielfalt an Nährstoffen die Ihr täglich eurem Hund anbietet. Traut euch doch mal ran. Fisch ist fettarm und für den Hund sehr leicht verdaulich. Viele gesunde ungesättigte Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe. Achtet aber sehr genau darauf das Ihr dem Hund keinen Fisch mit Gräten anbietet! Oft wird geraten nur die großen Gräten zu entfernen. Wir gehen auch Nummer sicher und verfüttern ausschließlich so gut wie es geht „Grätenfrei“. Wenn Ihr euch dazu entschließt Hundefutter mit frischem Fisch zu servieren dann ausschließlich äußerst frisch! Auch Hunde können wie Menschen allergisch auf Meeresfrüchte reagieren. Testet daher bei den ersten Versuchen langsam und Schrittweise ob die Nahrungsaufnahme auch vertragen wird. Mittlerweile besteht auch die Möglichkeit speziell für Hunde einen Fisch Mix zu erwerben. 1-2 x die Woche Fisch sollte wie für Menschen bei Hunden eingeführt werden. Fisch niemals zum verfüttern, gewürzt oder mit Marinade (außer wenn in eigenem Saft eingelegt) verwenden. Wenn er in Öl eingelegt wurde sollte nach Möglichkeit ein Großteil davon abgegossen werden da euer Hund sonst von zu viel Öl Magenprobleme bekommt.

Dorsch:
Auch der Dorsch ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen und dazu äußerst Fettarm und daher auch ein guter Fischsnack für Vierbeiner die etwas Diät halten müssen.

Krebs:
Eine Delikatesse nicht nur für den Menschen. Wer das nötige Kleingeld im Portmonee hat kann seinen Hund auch mal etwas Krebsfleisch gönnen.

Rotbarsch:
Der Rotbarsch ist reich an Omega-3-Fettsäuren und enthält alle essentiellen Aminosäuren. Mineralstoffe wie Kalzium, Kupfer, Jod, Selen, Eisen und Zink sowie Vitamine A, D und K sowie Vitamin B Komplex.

Shrimps:
Auch Shrimps können an Hunde verfüttert werden. IN unseren Breitengraden ist dies zwar äußerst selten jedoch ist dies bedenkenlos möglich.

Lachs:
Gilt als Gute Laune Macher und zur Senkung des Cholesterinspiegels. Kann getrocknet und gekocht dem Hund zum Futter gegeben werden. Lachs ist ein sehr nahrhaftes und gesundes Lebensmittel welches viele Vitamine wie A, D und E enthält aber auch viele Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium und wertvolle Omega 3 Fettsäuren enthält. Doch es gibt einen Warnhinweis: Lachs unbekannter Herkunft niemals im rohen Zustand an Hunde verfüttern. Der Hintergrund dieser Vorsicht ist, dass Lachse die hauptsächlich an der Nordwestküste der USA beheimatet sind mit für Hunden gefährlichen Neorickettsia Helminthoeca Parasiten befallen sein können. Man spricht daher von einer Lachsvergiftung (Salmon Poisoining Disesae) die für Hunde tödlich enden kann wenn nicht so bald wie möglich mit einer Behandlung / Therapie gewonnen wird. Bleibt die Vergiftung unbemerkt so verstirbt der Hund in der Regel innerhalb von 2 Wochen an den Folgen der Nahrungsaufnahme. Symptome äußern sich vielfältig wie Durchfall, Brechreiz Appetitlosigkeit, Fieber aber auch allgemeine Schwäche und Abgeschlagenheit sowie geschwollene Lymphknoten. Lachs Kann getrocknet und gekocht dem Hund zum Futter gegeben werden. Kleine Lachshappen eignen es sich auch wunderbar als Leckerchen zum üben.

Thunfisch:
Der Thunfisch ist sehr nährstoffhaltig. Ein Thunfisch aus der Konserve in Öl abgetropft hat rund 21 g Fett auf 100 g. Aber das macht ihn dennoch zu einem sehr gesunden Lebensmittel wen man ihn nicht zu oft verfüttert.

Sardellen:
Der kleine Trockenfisch eignet sich wunderbar als Leckerchen zum Training. Achtet darauf spezielle Sardinenlecker für Hunde zu kaufen. Diese sind nicht in Salz eingelegt. Klickt auf dem Link um zu den Sardellen Angeboten zu gelangen.

Richtige Hundeernährung / Hundefutter selber kochen mit gekochtem Gemüse

Hundefutter selber kochen mit gekochten Gemüse

Hundefutter selber kochen mit gekochten Gemüse

Wenn Ihr euch entschließt euer Hundefutter mit Gemüsesorten zu kochen bzw. zu verfeinern dann eurem Hund auch ausschließlich gekocht zum Futter geben da Sie teilweise im Rohzustand unverträglich oder sogar giftig sein könnten. Die Portionierung sollte 20 % Gemüse der täglichen Nahrungsaufnahme betragen. Die restliche Nahrung wird über Fleisch und Knochen aufgenommen.

Artischocken:

Brennesel:
Eine Wunderwaffe für die Entgiftung und Stärkung des gesamten Organismus.

Brokolli:
Genau wie beim Blumenkohl nur gedämpft füttern und vorab auf Verträglichkeit testen.

Bohnen:
Ausschließlich nur im gekochten Zustand verfüttern. Niemals im rohen Zustand da dann noch das Toxin „Phasin“ enthalten ist welches für Mensch und Hund giftig ist.!

Blumenkohl: Viel Vitamin C und Mineralstoffe. Es wird empfohlen Blumenkohl nur gedämpft zu füttern da dieser sonst schlimme Blähungen verursachen kann. Daher wie bei jeder Kohlsorte vorsichtig herantasten ob Sie überhaupt vertragen wird.

Chicorée:
Da Chicorée vielen Hunden zu bitter ist wird er meist gemieden. Enthält

Chinakohl:
Ist reich an Kohlenhydraten und Mineralstoffen sowie Vitaminen und enthält viel Pflanzliches Eiweiß. Die Verfütterung ist an Hunde sehr gut da dieser nicht zu den Kohlgewächsen zählt.

Fenchel:
Ist eine heute Weltweit verbreitete Gemüse.- Gewürz und auch Heilpflanze. Aufgrund seines gewöhnungsbedürftigen Geschmackes werden Hunde ihn nicht einfach so essen. Daher sollte Fenchel hin und wieder in kleinen Dosierungen unter das Futter gemischt werden.

Grünkohl:
Besitzt höheren Vitamin A Gehalt als Karotten sowie verfügt Grünkohl über alle B Vitame (Außer B12). Jede Menge weitere Vitamine insbesondere Vitamin C. Nur in wirklich sehr minimalen Dosen füttern da Grünkohl sehr blähend wirkt.

Ingwer:
Eignet sich gut bei Hunden die unter Magen Darm Beschwerden leiden. Hunde mögen den Geschmack und Geruch der Ingwerpflanze nicht. Daher nur mit kleinen Dosierungen unter das Futter mischen.

Kartoffeln: Enthalten Kohlenhydrate und jede Menge Ballaststoffe sowie alle wichtigen Mineralstoffe und Vitamine. VORSICHT: Keimlinge und grüne Stellen sind giftig!

Knollensellerie:
Unterstützt die Harnfunktion, ist blutreinigend und kann bei Hustenerkrankungen als Heilmittel eingesetzt werden. Hunde mögen den Geschmack und Geruch der Knollensellerie nicht. Daher nur mit kleinen Dosierungen unter das Futter mischen.

Kohlrabi:

Kürbis:

Mais:
Wird von Hunden Nahrungstechnisch schlecht angenommen und im Körper nicht richt verwertet. Ist dennoch viel in Fertighundefutter zu finden da Mais sehr billig ist.

Rotkohl:

Rote Beete: Wirkt appetitanregend und verdauungsfördernd

Salat:
Für den Hund ist Salat eine gute Vitaminzufuhr.

Spargel:
Für Hund und Mensch ein sehr zwiegespaltenes Thema: Mögen oder hassen. Prinzipiell spricht nichts gegen das Verfüttern von Spargel, egal ob roh oder bekocht. Aber viele der Vierbeiner interessieren sich nicht wirklich für das Gemüse. Sollte die Fellnase jedoch begeistert sein, dann bitte im Anschluss keine Gedanken machen, warum der Hund öfter nach draußen möchte als sonst, da Spargel harntreibend wirkt.

Zucchini:

Richtige Hundeernährung / Hundefutter selber kochen mit Obst (ohne Kerngehäuse & ohne Strunk)

Hundefutter selber kochen mit Obst

Hundefutter selber kochen mit Obst

Hundefutter selber kochen mit Obst verschafft Abwechslung im Futternapf und ist eine gute Ergänzung zu Fleisch! Obst enthält jede Menge Vitamine, Mineral- und Spurenelemente und ist daher fester Bestandteil für eine richtige Hundeernährung. Bitte achtet darauf, wenn ihr Obstsorten verfüttert, niemals deren Kerne zum Hundefutter zu geben, da diese  für Hunde giftige Blausäure enthalten! Auch dürfen manche Obstsorten nur überreif verfüttert werden! Also Augen auf und immer gründlich alle Kerne aus dem Obst herauslesen!

Ananas (ohne Schale): Regt Eiweisspaltung und Fettverbrennung im Körper des Hundes an. Hoher Säuregehalt, daher nur äußerst selten und in Maßen füttern. Diese Frucht auch nur überreif füttern!

Apfel:

Aprikose:
Wirken appetitanregend und tragen zur Bildung von Blut bei.

Banane (ohne Schale):
Enthält das Glückshormon Serotonin und das Schlafmittel Tryphophan. Hilft dem Hund bei Durchfallerkrankungen und verfügt über entzündungshemmende Eigenschaften. Bananen sind zudem sehr sättigend.

Birne:
Nur in Maßen füttern. Diese Frucht auch nur überreif füttern!

Kirsche:
Unterstützt Zahn- und Knochenbau bei Junghunden. Kerne der Kirschen enthalten BLAUSÄURE! Niemals mit Kernen verfüttern und aufpassen, dass euer Hund beim Gassigehen keine Kirschen an Kirschbäumen aufsammelt!

Kiwis (ohne Schale):

Honigmelone (ohne Schale):
Der süßere Verwandte der Wassermelone ist natürlich auch etwas für unsere Vierbeiner. Hier ist es wieder besonders wichtig, dass die Honigmelone schön reif ist. Auch angefroren ist sie ein Leckerli für Hunde.

Mandarine (ohne Schale):
Sehr säurehaltig für den Hund, nur in sehr geringen Mengen füttern.

Melone (ohne Schale):
Bestehen zu rund 90 % aus Wasser und sind z. B. ideal an heißen Tagen als Snack, zudem haben sie kaum Kalorien. Diese Frucht auch nur überreif füttern. Sonst könnte euer Hund davon Durchfall bekommen.

Orange (ohne Schale):
Sehr säurehaltig für den Hund nur in sehr geringen Mengen füttern. Diese Frucht auch nur überreif füttern!

Pfirsich:
Verdauungsanregend für Hunde. Wirkt positiv auf Augen und das Fell. Reguliert den Stoffwechsel des Hundes. Ausschließlich überreif verfüttern.

Pflaumen (ohne Schale):
Regt den Speichelfluss, Magensaftproduktion und den Kreislauf an. Pflaumen dürfen NIEMALS von Katzen gegegessen werden. Pflaumen wirken auf Katzen tödlich.

Richtige Hundeernährung / Hundefutter selber kochen mit Beeren

Hundefutter selber kochen mit Beeren

Hundefutter selber kochen mit Beeren

Nicht nur für Menschen eine schmackhafte Sünde und gesunder Nachtisch!

Erdbeere

Heidelbeere: Ausschließlich überreif verfüttern. Heidelbeeren dürfen NIEMALS von Katzen gegegessen werden. Heidelbeeren wirken auf Katzen tödlich.

Johannisbeere: Johannisbeeren dürfen NIEMALS von Katzen gegegessen werden. Heidelbeeren wirken auf Katzen tödlich.

Feige: Wirken abführend bei Hunden.

Preiselbeere: In größeren Mengen kann es zu Durchfallerkrankungen führen. Daher immer nur in äußerst geringen Mengen verabreichen. Preiselbeeren dürfen NIEMALS von Katzen gegegessen werden. Preiselbeeren wirken auf Katzen tödlich.

Richtige Hundeernährung / Hundefutter selber kochen mit Kräuter

Hundefutter selber kochen mit Kräuter

Hundefutter selber kochen mit Kräuter

Diese Auflistung dient lediglich zu Informationszwecken und kann bei Erkrankung des Tieres den Gang zum Tierarzt nicht ersetzen. Auch sollten keine Kräutermischungen selbst hergestellt und verarbreicht werden ohne die genauen Wirkstoffe zu kennen. Hier erfordert es einiges an Hintergrundwissen. Mischt zur Vorbeugung anfangs immer nur eine für Hunde empfohlene Kräuterart unter das Futter und prüft die individuelle Verträglichkeit.

Basilikum:
Basilikum ist ein oft verwendetes Mittel zur Entzündungshemmung sowie zur Steigerung der Verdauung.

Beifuss:
Beifuss ist das Heilmittel gegen Erbrechen, schlechten Mundgeruch und Durchfall verwendet.

Birkenblätter:
Empfohlen bei Problemen mit der Muskulatur und wirkt zudem harntreibend.

Bohnenkraut:
Wie auch bei Menschen gilt das Bohnenkraut als Heilmittel, das gerne bei Problemen mit dem Darm und gegen Durchfall eingesetzt wird. Ebenso verhilft es zu glänzendem Fell.

Borretsch:
Kann für die innere wie die äußere Anwendung eingesetzt werden. Bei der inneren Anwendung hat es einen entzündungshemmenden sowie stoffwechselantreibenden Effekt, während bei der äußeren Anwendung besonders die Wundheilung von Wunden und Ekzemen unterstützt wird.

Breitwegerich:
Breitwegerich wird bei Durchfall verabreicht.

Brennessel:
Brennessel bitte nicht roh verabreichen. Um das Brennen der Nesseln zu reduzieren, sollten die Blätter angedünstet oder püriert werden. Unterstützende Wirkung für die Prostata.

Brombeerblätter
Die Verwendung von Brombeerblättern findet bei Durchfall, Magen-Darm-Störungen und Erkrankungen der Atemwege statt.

Brunnenkresse:
Aufgrund ihres immergrünen Aussehens kann man schon erahnen, dass hier Vitamine versteckt sind. Auch die Brunnenkresse gilt als Geheimtipp bei Magen- und Darmproblemen. Bitte beachten: Keine Dauereinnahme empfohlen, da es sonst zu Magenschleimhautentzündungen kommen kann

Dill: Wieder ein kleiner Helfer bei Magen- und Darmproblemen. Zusätzlicher Einsatz bei säugenden Mamahunden, da hierdurch die Milchbildung gefördert wird.

Estragon:
Bei Wurmbefall wirkt Estragon wurmtreibend, ansonsten kommt es der Magensaftbildung sowie dem mangelnden Hungergefühl positiv entgegen.

Fenchelsamen:
Auch hier wieder bei Magen- und Darmproblemen eine große Hilfe, zudem Förderung der Milchbildung. Und wie bereits den Menschen kannt, hilft Fenchel auch bei Hustenreiz.

Hagebutte:
Ein wahrer Vitamin C-Cocktail, der das Immunsystem und die Abwehrkräfte stärkt. 

Gänseblümchen:
Nützlich zur Darmreinigung, jedoch bitte auf die Menge achten, da es sonst zu Durchfall kommen kann.

Himbeerblätter:
Ob frisch oder in Pulverform, die Vitamine stehen auf jeden Fall zur Verfügung. Sie dienen der Stärkung des Immunsystems und die Fortpflanzungsorgane bei Trächtigkeit.

Johannisbrot:
Ein weiterer Kandidat für die Unterstützung bei Magen- und Darmproblemen.

Kamille:
Zur Herstellung von Kamillentee bei Magen Darm Beschwerden oder Entzündung für den Hund.

Kerbel:
Er dient zur Entgiftung der Leber und Nieren. 

Kümmel:
Ebenso wie bei Menschen wird er gegen Blähungen und Pilzbefall eingesetzt.

Löwenzahnblätter:
Pflücken, abwaschen und sofort verfüttern. Wirken leicht harntreibend. Reinigen das Blut und sind appetitanregend.

Majoran:
Hier wird gleich in drei Bereichen etwas bewirkt: Beschwerden der Atemwege, im Magen und Darmbereich sowie eine Verbesserung der Blutzirkulation.

Minze:
Der größte bekannte Vorteil der Minze ist natürlich die Einschränkung des Mundgeruchs, jedoch wirkt es allgemein eher beruhigend, deshalb sollte es nicht dauerhaft eingesetzt werden.

Oregano:
Ein Pflänzchen für die Atemwege, das zudem auch noch eine desinfizierende Wirkung hat und gut gegen Pilzbefall einsetzbar ist.

Petersilie:
Eine Vitamin C-Bombe, die verheerend für Mundgeruch ist und die Nieren aufpäppelt. 

Pfefferminze:
Hilft bei Magen-/Darmproblemen sowie Atemwegserkrankungen. 

Rosmarin:
Rosmarin führt zu einer besseren Verdauung und steigert das Hungergefühl. 

Salbei:
Die ultimative Waffe bei Erkrankungen, die das Bellen erschweren. 

Schwarzkümmel:
Stärkung des Immunsystems, ebenso Linderung der Entzündungen von Gelenken. 

Schnittlauch:
Antibiotische Wirkung.

Thymian:
Wird gerne bei Parasiten- und Pilzbefall eingesetzt. 

Teufelskralle:
Wie auch bei Menschen wird die Teufelskralle zur Behandlung von Arthrose, HD und ED eingesetzt.

Wacholder:
Hier bitte aufpassen, dass nicht der Stinkwacholer oder ähnliches genommen wird. Der für Menschen übliche Wacholder wirkt sich fördernd auf den Harntrieb aus.

Richtige Hundeernährung / Hundefutter selber kochen mit Nüssen und Samen

Hundefutter selber kochen mit Nüssen und Samen

Hundefutter selber kochen mit Nüssen und Samen

Nüsse bestehen in der Regel aus 50 – 65 % Fett 15 – 25 % Eiweiß und 20 % Kohlenhydrahte. Bestimmte Nüsse können in kleinen verträglichen Mengen zum Fetter gegeben werden müssen aber nicht zwangsläufig verfüttert werden da euer Hund die Nährstoffe auch aus anderen Lebensmitteln ziehen kann. Wir verfüttern unseren Hunden selbst in der Regel keine Nüsse (außer Kürbis, Leinsamen und Kokos) haben der Vollständigkeit halber dennoch diese Liste ergänzt. Dennoch enthalten Nüsse viele wichtige Mineralstoffe, Vitamine und ungesättigte Fettsäuren die sich positiv auf die Gesundheit des Hundes auswirken können. Nüsse sind generell wenn dann immer geschält und gemahlen unter das Futter zu füttern.

Cashewkerne:
In Cashewnüssen ist wohl am meisten der Aminosäure Tryptophan enthalten. Diese wir bei der Produktion des Neurotransmitters Serotonin benötigt.

Haselnüsse:
Diese Nusssorte ist sehr fettreich (rund 60 % Fett) aber auch gleichermaßen sehr gesund, den in ihr stecken viele Vitamine, und Mineralstofofe- Viele Hunde reagieren allergisch auf die Haselnuss daher sollte es nur mit äußerster Vorsicht verabrecht werden.

Kokosnuss:
Kokosnuss kann vielfältig als Flocken oder Öl bei euren Vierbeinern zur Anwendung kommen. Regelmäßige Anwendung als Kur für Parasiten und Würmer innerlich sowie äußerlich zur Abwehr gegen Zecken. Den Blogbeitrag dazu gibt es hier!

Kürbiskerne:
Können wie die Kokosnuss gut für eine Wurmprophylaxe sein. Aber auch viele Vitamine Mineralstoffe und Beta Karotin verbergen sich im Kürbiskern. Angeblich soll diregelmäßige Einnahme gegen Inkontinenz beim Hund helfen.

Leinsamen:
Aus Leinsamen wird häufig Leinöl hergestellt. Beide Lebensmittel eignen sich sehr gut um die Vitalität und Gesundheit des Hundes zu erhöhen. Sie regen die Verdauung des Hundes an und lösen Verstopfungen. Viele Essentielle wertvolle Fettsäuren sind in Leinsamen vorhanden.

Maronen:
Maronen sollten an Hunde nicht verfüttert werden. Das enthaltene Solanin in der Schale und unfreifen Früchten kann zu erbrechen und Darmbeschwerden oder auch schlimmeren führen.

Pinienkerne:
Sind die Früchte aus den Pinienzapfen und eigentlich keine Nüsse. Wer seinen Hund mit Pinienkernen in geringen Mengen verwöhnen mag und das nötige Kleingeld hat kann dies in der Regel ohne Bedenken tun.

Paranüsse:
Sind sehr fettreich und sollten daher Hunden nur in kleinstmengen verabreicht werden. In ihnen steckt viel Vitamin B.

Pekanüsse:
Sie gehört zu den Walnussgewächsen. Sie ist sehr fettreich. Das gleiche wie bei der Walnuss gilt hier auch für die Pekanuss. Immer von sämtlichen Schalenresten befreien und bei Unsciherheit lieber nicht verfüttern.

Pistazien:
Hier gilt etwas vorsicht. Zum einen sind Pistazien aus dem Supermarkt oft gesalzen. Zum anderen können bei falscher Lagerung z.B. beim Großhandel oder während Expoert sich Giftstoffe bilden die für Mensch schädlich und für Hunde allerdings noch viel schlimmer schädlich sein können. Es handelt sich hier um sogenannte Aflatoxine sogenannte Pilzgifte. Von haus aus hat die Pistazie aber keine Giftstoffe in scih. Anzeichen einer Vergiftung äußern sich in Magendarm Beschwerden und Problemen mit der Leber.

Süße Mandeln: Nicht verwechseln mit Bittermandeln! Bittermandeln sind für Hunde hochgiftig. Beide Sorten lassen sich nur schwer unterscheiden. Verzichtet lieber darauf und geht kein Risiko ein!

Richtige Hundeernährung / Hundefutter selber kochen mit Öl

Hundefutter selber kochen mit Ölen

Hundefutter selber kochen mit Ölen

Erdnussöl:

Kokosöl:

Olivenöl:

Richtige Hundeernährung / Hundefutter selber kochen mit weiteren Zutaten

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Ahornsirup:

Algen:
Ganz viele Mineralstoffe und Spurenelemente und Vitamine. Wir nehmen selbst Algentabletten aus der Apheteke oder Reformhäusern und mischen diese öfter auch unter das Futter unserer Hunde.

Bierhefe:

Brot:
Vollkornbrot, Knäckebrot o.ä. sind ein toller Kauspaß für Hunde und reinigen zeitgleich auch noch das Gebiss. Nur getrocknet und nicht allzuhäufig verfüttern, da Brot oft ein hohen Salzgehalt hat.

Eier:
Das Eiweß und Eigelb kann zum Backen und Kochen genutzt werden, jedoch nie roh geben oder unter das Futter mischen. Rohe Eier bergen hohe Salmonellen-Gefahr. Zudem sind im Eiklar der Inhaltsstoff Avidin enthalten. Dieser ist ein sehr starker Biotinbinder. Biotin ist für Hunde und Katzen von essentieller Bedeutung! Selbstverständlich können die puren Eierschalen verfüttert werden. Diese dienen ideal als Calciumlieferant.

Gekochte Kohlenhydrate:
Nudeln, Reis und Buchweizengrütze in verträglichen Mengen.

Honig:

Rohe Kohlenhydrate:
Weizenkleie, Haferflocken und Weizenkeime.

Sauerkraut:
Leidet euer Hund an Verstopfung und Verdauungsproblemen? Dann füttert ihm Sauerkraut.

Wasser:
Dazu braucht man eigentlich nichts sagen. Im lauwarmen Zustand immer einen Napf voll Wasser für den Hund stellen.

Die folgenden Lebensmittel und Stoffe sind für Hunde komplett ungeeignet!

Hundefutter selber kochen bedeutet auch auf Lebensmittel zu achten, die euer Hund nicht verträgt oder sogar giftig sein könnten. Nicht alle Lebensmittel, die Menschen ohne Probleme verdauen können, sind für Hunde geeignet. Daher ist es auch so gefährlich dem Hund „etwas gutes tun zu wollen“ und ihm die übrig gebliebenen Essensreste zu geben. Mit dieser Auflistung wollen wir keine Panik verbreiten, auch unsere Hunde haben schon das ein oder andere aufgelistete Lebensmittel gegessen, ohne gleich davon krank zu werden. Die Kunst Hundefutter selber kochen ist, sich auf diese Lebensmittel zu sensibilisieren und ein gewisses Fingerspitzengefühl zu entwickeln, was der Hund verträgt und was eben nichts für ihn ist.

Fleisch

Verbotene-Lebensmittel-Fleischarten

Natürlich sind Hunde Fleischfresser und dies ist auch der Hauptbestandteil ihrer Nahrung. Jedoch gilt auch wie für den Menschen, dass Viren und Salmonellen enthalten sein können.

Rohes Geflügel:
Aufgrund von Salmonellengefahren sollte Geflügel immer gekocht serviert werden.

Rohes (und gekochtes) Schweinefleisch:
BITTE NIEMALS ROH FÜTTERN! In Schweinefleisch aber auch Wildschweinfleisch ist unter Umständen das für Hunde und Katzen gefährliche gefährliche Aujeszky Virus enthalten. Bei Wildschweinen kommt es noch häufiger vor als bei Hausschweinen. Es ist zwar selten, aber die Wirkung ist verheerend. Daher sollten hier keine Risiken eingegangen werden. Wer beim Hund 100 % auf Nummer sicher gehen will, verzichtet zudem auf gekochtes Fleisch vom Schwein, da auch hier noch “theoretisch” Reste vom Virus enthalten sein könnten. Es ist zwar sehr unwahrscheinlich, jedoch wollten wir es dennoch mit reinschreiben. Hat sich euer Tier einmal mit dem Aujeszky Virus angesteckt ,ist eine Heilung nicht mehr möglich und der Tod des Tieres in den nächsten 24 bis 36 Stunden unausweichlich! Da die Symptome der Tollwut ähneln, sprechen Tierärzte auch von der sogenannten Pseudowut. Es kommt zu starken neurologische Symptomen wie zum Beispiel Ticks. Weitere Symptome sind das bekannte Schäumen am Maul, Krampfanfälle, Veränderung des Wesens und Tobsuchtsanfälle.

Speck:
Speck aber auch andere fettige Lebensmittel wie Haut vom Huhn ist eigentlich nichts für Hunde. Es kann zu Leberverfettung und Diabetes führen. Nieren und Bauchspeicheldrüse können beschädigt werden, wenn der Hund zu oft fettige Lebensmittel bekommt. Wer seinem Hund einmal ein kleines Stückchen Speck zum Naschen gibt, macht hier sicher nichts falsch. Eine zu hohe Menge und Häufigkeit sind hier der durchaus größere Fehltritt.

Milchprodukte

Verbotene-Lebenmittel-MilchprodukteMilchprodukte sind zwar nicht giftig, können aber zu Unverträglichkeiten des Hundes führen. Da Hunde laktoseintolerant sind, können sie zum Beispiel Milch sehr schlecht verdauen. Von Hund zu Hund ist die Verträglichkeit jedoch unterschiedlich.

Butter:
Butter enthält einen sehr hohen Fettgehalt. Hunde können diesen nur sehr schwer verdauen.

Homogenisierte Milch:
Wurde ultrahoch erhitzt und ist daher lange haltbar. Allerdings ist diese Milchsorte „zwei mal totgeschossen“. Die Vitamine und Nährstoffe sind kaum vorhanden und auch an sich für den Hund nicht geeignet da schwer verdaulich.

Schmand:
Diese Lebensmittel hat mindestens 20% Fett und ist nicht besonders Verdauungsfördernd für den Hundemagen. Schmand entsteht wenn Sahne mit Milchsäurebakterien angesäuert wird.

Speiseeis:
Auch hier ist das Problem des Milchzuckers, jedoch auch Zusatzstoffe wie Zucker und anderes, welche nicht für den Hund geeignet sind.

Rohes Gemüse

Hundefutter selber kochen weitere Zutaten

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In vielen Gemüsesorten sind Giftstoffe enthalten. Durch Erhitzung beim Kochen können diese bei manchen Gemüsearten neutralisiert werden, bei anderen jedoch wieder nicht. Daher lest diese Auflistung bitte aufmerksam durch.

Rohe Aubergine:
Auberginen gehören zu den sogenannten Nachtschattengewächse und enthalten den Giftstoff Soanin / Steroid-Alkaloid-Glykoside. Daher ist die Verfütterung von rohen Auberginen grundsätzlich verboten. Symptome: Erbrechen und Durchfall sowie Störung der Hirnfunktion.

Rohe Bohnen:
Für Menschen und Hunde sind rohe Bohnen nichts. Bohnen enthalten das Lektin Phasin / Phaseolin, welcher wiederum ein Giftstoff ist. Durch das Kochen der Bohnen wird dieser Giftstoff zerstört. Phasin verklebt die roten Blutkörperchen im Körper des Hundes. Auch hemmt Phaseolin die Proteinbiosynthese im Dünndarm. Besonders giftig sind die Sorten Ackerbohne, Saubohne und Viehbohne. Eine übermäßige Fütterung kann zu Magendrehungen führen. Daher sollte dieses Lebensmittel nie an Hunde roh verfüttert werden. Gekocht sind die meisten Schadstoffe abgetötet, jedoch nicht immer vollständig. Durchfall mit eventuellen Blut im Stuhl, Fieber und Bauchkrämpfe, aber auch eine Leberschwellung können auftreten.

Rohe Kartoffel:
Auch Kartoffeln gehören zu den sogenannten Nachtschattengewächse und enthalten ebenfalls den Giftstoff Soanin. Daher ist die Verfütterung von rohen Kartoffeln grundsätzlich verboten. Symptome: Erbrechen und Durchfall sowie Störung der Hirnfunktion.

Rohe Paprika:
Auch hier befindet sich wie in den Tomaten der Stoff Solanin der für Hunde giftig ist.

Rohe Tomate:
Rohe Tomaten könnten allerdings als überreife Frucht an Hunde verfüttert werden – in den grünen Stellen ist wieder das Solanin zu finden. Aber auch hier gilt lieber auf die Verfütterung von Tomaten verzichten, um auf Nummer sicher zu gehen! Symptome: Erbrechen und Durchfall sowie Störung der Hirnfunktion. 

Gemüse

Verbotene-Lebensmittel-GemüseIn dieser Auflistung wird Gemüse beschrieben, dass egal, ob es roh, gekocht, als Pulver oder Granulat verfüttert wird immer giftig und unverträglich für Hunde bleibt.

Alfalfa Sproßen:
Der Verdacht besteht, dass Alfalfa Sproßen den Östrogenhaushalt beeinflussen. Die Blutgerinnung kann daher gestört werden. Daher besonders gefährlich für Hunde, die Herz- und Nierenerkrankungen haben und chronische Erkrankungen aufweisen. In geringen angemessenen Dosen kann aber Alfalfa Grünmehl auch als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt werden.

Avocado:
Auf der Welt gibt es unzählige und viele unterschiedliche Avocadosorten. In einigen ist der Giftstoff Persin enthalten, die für Hunde giftig und tödlich sind. Persin schädigt den Herzmuskel des Hundes irreparabel und kann sogar zum Herzstilstand führen. Zudem können Hunde leicht beim Essen einer Avocado ersticken! Daher immer auf die Verfütterung von Avocados verzichten. Durch den hohen Fettgehalt ist es auch möglich, dass der Hund Pankreatitis – eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse bekommt. Hat euer Hund dieses Lebensmittel gegessen, so können als Symptome Herzrasen, ein Wasserbauch oder Atemnot auftreten!

Bärlauch:
Das Gleiche was für die Zwiebel gilt auch für den Bärlauch. Bärlauch gehört zu den Zwiebelgewächsen und enthält Sulfide.

Hopfen:
Hopfen kann beim Hund zu einer Hyperthermie führen. Dies ist die Erhöhung der Körpertemperatur.

Knoblauch:
Knoblauch kann schon in geringen Dosen zu Vergiftungen führen. Es ist auch völlig nebensächlich, ob dieser roh, gekocht oder als Granulat verabreicht wird. Die toxische Wirkung bleibt bei jeder Zubereitungsmethode. Knoblauch enthält das für den Menschen ungiftige, jedoch für den Hund giftige N-Propyl- Disulfid. Es bewirkt im Körper des Hundes Blutbildveränderungen. Die sogenannten Heinz-Körper in den roten Blutkörperchen, die diese zum Aufplatzen bringen. Auch kontinuierliche kleine Mengen führen zu Blutarmut. Daher sollte auf Knoblauch komplett verzichtet werden. Bei frischen Knoblauch soll es zu Vergiftungen ab ca. 5 g je kg Körpergewicht kommen. Bei Knoblauchextrakt bereits ab ca. 1,25 ml pro kg Körpergewicht des Hundes. Dies sind Richtwerte, die jedoch stark schwanken können. Das Gift lagert sich über lange Zeit im Körper des Hundes ab und beeinträchtigt ihn. Daher sollte auch hier ganz auf Knoblauch verzichtet werden. Symptome können Brechreiz, Durchfall, Schwächeanfälle, Blut im Urin, Gelbsucht und beschriebene Blutarmut sein.

Rhabarbar:
Tannin , Oxalsäure, Calciumoxalat, Anthraquinon- Glycoside enthalten. Durchfall und Erbrechen können sich als Symptome äußern. Aber auch Herzprobleme und Muskelstörungen können auftreten. Auch können die Nieren des Tieres geschädigt werden.

Schnittlauch:
Siehe Zwiebel!

Zwiebel:
Niemals Zwiebeln, egal ob gebraten, getrocknet, gekocht, als Pulver oder roh verfüttern, den diese sind bereits ab 5 g pro kg Körpergewicht und auch je nach Konstitution des Tieres giftig. Daher kann bereits eine kleine Zwiebel sogar für einen ausgewachsenen, schweren Hund tödlich sein. Dies gilt übrigens für alle Laucharten. In Zwiebeln sind Schwefelstoffe enthalten, die im Hund die roten Blutkörperchen zerstören und förmlich zum Platzen bringen. Dies führt beim Hund zu Blutarmut. Daher auch nie mariniertes Fleisch oder Essensreste verfüttern, denn dort können Zwiebelreste mit aufgenommen werden. Symptome sind Urin im Blut, aber auch Gelbsucht.

Obst

Verbotene-Lebensmittel-ObstDiese Obstsorten sind für Hunde giftig und dürfen auf keinen Fall verfüttert werden. Auch ist es extrem wichtig darauf zu achten, bei allen Obstsorten, die Kerne zu entfernen, damit diese nicht mit verfüttert werden.

Holunder:
Im Holunder sind sogenannte Cyanogene Clycoside, Sapnine und auch Chlorgensäure enthalten. Zudem wird durch die Spaltung des Holunders im Magen des Tieres Blausäure freigesetzt. Symptome wie Atemnot und Krämpfe bis zur Atemlähmung können auftreten.

Rosinen:
Sind an sich getrocknete Traubenbeeren. Für Hunde sind Rosinen und Weintrauben giftig. Bereits wenige Stücke können tödlich sein! In diesem Lebensmittel ist der Giftstoff Oxalsäure enthalten. Die Nieren können zudem beim Verzehr geschädigt werden. Der schlimmste Giftcocktail für Hunde ist die Kombination einer Trauben-Nuss Schokolade. Dies kann von Erbrechen bis zum Nierenversagen führen. Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall können als Symptome genannt werden.

Sauerdorn:
Auch Berritze genannt enthält unter anderem Berberin auch Isoquinolin Alkaloid genannt, aber auch viele weitere Alkaloide. Während die Beeren in der Regel ungiftig sind, ist der Giftstoff allerdings im Rest der Pflanze enthalten. Hier genau recherchieren.

Obstkerne:
Bitte entfernt immer die Obstkerne beim Schälen, da in diesen Blausäure enthalten ist. Auch können größere Kerne von zum Beispiel Pflaumen oder Aprikosen beim Verschlucken durch ihre scharfkantige Schale Schäden im Darm verursachen. Es besteht sogar die Gefahr eines Darmverschlusses. Krämpfe, Atemnot, Durchfall, Erbrechen und neurologische Symptome können auftreten.

Weintrauben:
Das gleiche was für Rosinen gilt, ist auch für Weintrauben.

Nüsse

Verbotene-Lebensmittel-Nüsse

Bittermandel: Bittermandeln und süße Mandeln können leicht verwechselt werden! Bittermandeln enthalten Amygdalin, ein blausäureerzeugendes Glykosid und sind für Hunde hochgiftig. Beide Sorten lassen sich nur schwer unterscheiden. Verzichtet lieber darauf und geht kein Risiko ein! Bei Aufnahme der Bittermandeln in den Körper von Hunden kann es zu Atemlähmungen kommen.

Erdnuss:

Macadamia Nüsse:
Diese Nussart enthält relativ viel Phosphor. Zudem ist die Nuss sehr fetthaltig. Symptome können Schwächeanfälle, Brechreiz, Fieber, Gangschwierigkeiten und Lähmungen sein.

Rosskastanie:
Sie enthält Riterpensaponine (u. a. Aescin), Flavonoglycoside und Hydroxycumarine, welches für Hunde giftig ist. Es kann zum Darmverschluss und Erbrechen kommen. In höheren Dosen Einschränkung der Koordination sowie Atemnot bis Atemstillstand.

Schwarznuss:

Walnüsse:
Auch diese Nussart enthält relativ viel Phosphor. Zudem ist die Nuss sehr fetthaltig. An und für sich ist die reine Nuss nicht giftig, Jedoch ist die Schale und das Kernholz häufig von einem toxinbildenden Pilz befalle,n welcher den Nervengift Roquefortin C Tremorgene und Penitrem A bildet. Geringe Mengen führen unweigerlich zum Tode. Symptome sind Erbrechen, Zittern, Durchfall, Epilepsie und Steifigkeit.

Pilze

Verbotene-Lebensmittel-PilzeIn ihrer Vielzahl wissen wir nicht, welche Pilze welche Reaktionen auf Hunde hervorrufen können. Alle Pilzsorten gehören daher nicht in das Futter von Hunden.

Sämtliche Pilzarten:
Für Hundefutter strengstens verboten!

Weitere Verbotene / Giftige Stoffe

Verbotene-Lebensmittel-weitereEs gibt noch viele weitere giftige Lebensmittel und Stoffe die von Unwohlsein, starker Unverträglichkeit bis hin zum Tode des Tieres führen können.

Alkohol:
Jeder Tropfen Alkohol für Hunde gehört verboten! Im Gegensatz zu Menschen kann schon ein kleiner Nipper giftig sein, da Hunde Alkohol extrem langsam und unvollständig verstoffwechseln können. Symptome sind taumeln, erhöhter Speichelfluss, Durchfall und Erbrechen, Fieber, Schreckhaftigkeit und Kopfstrecken.

Ascorbinsäure:
Auch Vitamin C genannt ist ab und an in Futterbeimischungen enthalten, um diese haltbarer zu machen. Ascorbinsäure steht in Verdacht Magendrehungen zu begünstigen.

Bärlauch:
Nicht füttern! Bärlauch ist giftig und beschert definitiv einen Besuch beim Tierarzt.

Cannabis:
THC kann von Hunden schwer abgebaut werden! Katzen können dies noch viel schlechter abbauen. Die Gefahr daran ist, dass die Tiere möglicherweise ein Leben lang „high bleiben“. Daher niemals Cannabis rauchen, wenn Tiere den Rauch einatmen können. Das gleiche gilt natürlich auch für Tabakrauch! Symptome sind erhöhter Speichelfluss, Unwohlsein, Koordinationsschwierigkeiten, Herzrasen aber auch langsamerer Herzschlag, Krämpfe und Zittern.

Kaffee:
In Kaffee ist Koffein bzw. Methylxanthin enthalten. Siehe unter Koffein.

Kakao:
Auch hier ist der für Hunde giftige Stoff Theobromin enthalten. Hier kommt es zu den gleichen Symptomen wie bei der Schokolade.

 

Koffein:
Sollten Hunde wirklich niemals aufnehmen! Das Gemeine ist, dass bei Hunderennen dies hin und wieder immer noch als Stimulanzmittel / Doping eingesetzt wird. Symptome sind Unruhe, Erbrechen, beschleunigte Atmung, erhöhte Körpertemperatur, Krämpfe, Bauchbeschwerden, Durchfall, starker Harndrang und Herzrasen. 

Nikotin:
Neugierige Hunde können dies durch Kauen auf Zigaretten und Zigarettenstummeln aufnehmen. Die Aufnahme von Nikotin kann schon in kleinen Mengen zum Tode des Hundes führen. Zudem sind neben dem Nikotion weitere Giftstoffe wie Pyridinalkaloide, Anabasin und Anatabin enthalten. Bereits 2 g Tabak je Kilogramm Körpergewicht des Hundes können ihn töten. Schwankungen nach oben und unten sind nicht ausgeschlossen. Symptome sind insbesondere schneller Herzschlag, Bewegungseinschränken, zittern, Krämpfe bis hin zum vollständigen Kreislaufkollaps.

Schlafmohn:
Hier ist Morphin und auch andere Opiumalkaloide enthalten. Hier können Symptome wie Atemnot, Durchfall und Erbrechen auftreten.

Tee:
Im schwarzen und grünen Tee ist Koffein enthalten. Andere Teesorten enthalten Teein, das die gleiche Wirkung wie Koffein aufweist. Siehe unter Koffein.

Zucker:
Darf nicht an Hunde verfüttert werden, da es eine Vielzahl von Krankheiten auslösen kann. Allerdings ist Zucker in manchen Fertigfutter enthalten.

Salz: Salz schadet Herz und Nieren des Tieres und darf unter keinen Umständen in das Essen gelangen. Daher ist es so gefährlich Essensreste an den Hund zu verfüttern, da Menschenessen generell meist Salz enthält. Ausnahmen sind spezielle mit dem Arzt abgestimmte Schonkostrezepte.

Gewürze: Jegliche Art von Gewürzen und Geschmacksverstärkern sind bei Hundefutter tabu! Daher auch keine Essensreste an Hunde verfüttern.

Roher Eiklar: Im Eiklar des Eies ist der Stoff Avidin enthalten. Dies ist ein Glykoprotein im Eiweiß von Vogeleiern und ist für die Haltbarkeit des Eies zuständig. Es hemmt jedoch bei Verzehr die Aufnahme eines anderen Stoffes Namens Biotin bzw. Vitamin B7. Avidin bindet Biotin. Biotin hat die Aufgabe für gesundes Fell und gesunde Haut zu sorgen. Eier daher nur in gekochter oder gebackener Form verfüttern. Hier aber stets auf die Dosis achten. Zu viel von diesem Lebensmittel stellt dem Hund ein Überangebot an tierischen Fetten und Cholesterin dar. Der Organismus muss hier erhebliche Arbeit leisten. Stoffwechselstörungen können bei Überfütterung auftreten.

Roher Eigelb: Im Eigelb können bei nicht gerechter Lagerung z. B. an einem sonnigen, warmen Ort oder bei Überschreitung der Mindesthaltbarkeit schnell Salmonellen entstehen. Die Gefahr dabei, rund alle 20 Minuten verdoppeln sich diese. Auch hier gilt lieber gekocht oder gebacken verfüttern. Auch hier gilt stets auf die Dosis zu achten, um ein Überangebot an tierischen Fetten und Cholesterin zu vermeiden und Stoffwechselstörungen nicht auftreten zu lassen.

Eier Schalen: In der Regel sind Eierschalen nicht giftig. Für den Hund können aber noch durch Kot und Erdreste verschmutzte Eier gesundheitsgefährlich werden. 

Gebratene und gegrillte Knochen: Diese können sehr leicht splittern und führen letztendlich zu Verletzungen im Körper des Hundes. Der gesamte Verdauungstrakt vom Maul bis zum Darmausgang kann erheblich verletzt werden. Lieber vom Metzger des Vertrauens Knochen von jungen Schlachttieren einkaufen, da diese mineralien- und spurenelementereich und noch am wenigsten Schadstoffbelastet sind. Den Metzger darauf hinweisen, dass es für euren Hund ist. Manchmal gibt es Knochen sogar dann auch gratis. Hier aber auch immer auf die Dosis achten, denn zu viel Knochen führt zu sogenannten Knochenkot (meist sehr heller Hundehaufen) und unweigerlich zu Verstopfungen.

Schokolade:
Hier ist der für Hunde giftige Stoff Theobromin enthalten. Theobromin kann von Menschen schnell abgebaut werden, von Hunden allerdings nicht. Je nach Kakaogehalt können bereits 8 bis 60 g  pro kg Körpergewicht  giftig sein  und zum Tode führen. Aber auch bereits kleinste Mengen können zum Tode führen! Es hängt immer auch auf die Konstellation und Verfassung des Hundes ab. Grundsätzlich gilt je dunkler die Schokolade, desto mehr Theobromin ist darin enthalten. Dunkle Schokolade hat damit am höchsten Theobromin Anteile im Gegensatz zur weißen Schokolade, die wenig(er) enthält. Schokoladentafeln sind häufig in Alupapier eingewickelt. Isst der Hund diese mit, kann zusätzlich die Darmschleimhaut beschädigt werden. Symptome sind Erbrechen, Durchfall, Krämpfe, Zittern, Atemnot und hoher Puls.

Süßstoff:
Hunde vertragen keinen Süßstoff. Xylit oder auch Xylitol sind Zuckerersatzstoffe, die häufig in Bonbons oder ähnlichen verarbeitet wurden. Es kann sogar beim Verzehr von Süßstoff zu einem tödlichen Abfall des Blutzuckerspiegels kommen! Symptome beim Hund sind Erbrechen und Durchfall.

Notfallplan: Nicht alle Hunde haben die gleichen Symptome oder Verträglichkeiten. Straßenhunde gelten oft als ein Stück weit abgehärteter als Rassehunde. Aber egal, zu welcher Kategorie euer Hund gehört, hat er eines dieser Lebensmittel oder sogar eine Kombination von diesen Lebensmitteln gegessen, so solltet ihr grundsätzlich Folgendes tun: Falls noch Reste von dem Lebensmittel übrig sind oder auch bereits erbrochene Lebensmittel vorhanden sind, auf jeden Fall zuerst sichern, um später diesen euren Tierarzt zu übergeben und zu verhindern, dass euer Hund mehr davon ist! Anschließend einen Tierarzt anrufen/kontaktieren und ihn die Situation genau schildern. Schätzt ab, wie viel Gramm euer Hund gegessen haben könnte. Verhaltet euch genau nach dessen fachgerechten Anweisungen. Packt das eventuell noch übrig angegessene Lebensmittel ein und fahrt mit eurem Hund zum Tierarzt. Dieser kann ein kontrolliertes Erbrechen einleiten, ein Gegenmittel verabreichen oder andere Maßnahmen ergreifen.

Vorbeugung und Erziehung: Hunde sind neugierig und essen gerne was ihnen vor die Nase kommt, ganz besonders wenn es dazu noch raschelt! Daher sollten Hundehalter bereits im Welpenalter Verbote aufstellen, nichts vom Tisch oder auf dem Gehweg zu essen.

Hundefutter selber kochen: Immer selbstverantwortlich und mit Verstand!

Bitte denke daran, dass unsere Aufstellung für “Hundefutter selber kochen” und “Verbotene Lebensmittel für Hunde” mit Sicherheit noch nicht komplett ist! Trotz größter Sorgfalt und Recherche übernimmt FOXY & FURRY keinerlei Haftung auf Verträglichkeit, mögliche Allergien, Portionierung, Nahrungsmittel und Zusammensetzung der Rezepte und der Auflistung der Nahrungsmittel!

Bitte achtet darauf, welche Zutaten Hunde und auch speziell eure Hunde vertragen. Sonst können die Rezepte für “Hundefutter selber kochen” auch abgeändert und Zutaten getauscht werden. Verzichte auch auf bereits gewürzte und gesalzene Produkte oder Reste.

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