Giftköder – wenn Hundehasser zuschlagen

Für Hundebesitzer sind Giftköder die Gefahrenquelle schlechthin für ihre geliebten Vierbeiner. Für Hundehasser hingegen ein beliebtes Mittel, um sich „lästiger“ Tiere zu entledigen: Giftköder! Sie wirken auf den ersten Blick sehr unscheinbar und liegen meist am Wegesrand, in Büschen oder im Gras versteckt, können aber für den Hund den sicheren Tod bedeuten. Wir haben für euch die wichtigsten Infos zu diesem Thema zusammengestellt.

Giftköder: Hunde wissen nicht, was sie da fressen

Und genau das ist das große Problem. Der beste Freund des Menschen kann nicht erkennen, dass es sich um ein tödliches Leckerli in Form von Giftköder handelt. Deswegen ist es so wichtig, dass wir als Hundebesitzer ganz genau darauf achten, was unser Tier beim Gassi gehen so tut und vor allem, was es ins Maul nimmt. Die Devise lautet daher: Vorsicht ist besser als Nachsicht! Es gibt drei Maßnahmen, die euch dabei helfen, nicht Opfer eines solchen Anschlags zu werden:

  1. Die Erziehung des Hundes:

Bringt eurem Vierbeiner von Anfang an bei, dass er nichts ohne eure Erlaubnis fressen darf. Klar, das ist natürlich schwierig. Oft finden Hunde etwas am Wegesrand und haben es bereits gefressen, bevor wir überhaupt mitbekommen, was passiert ist. Trotzdem ist es wichtig, dass ihr eurem treuen Gefährten in diesem Punkt richtig erzieht. Hilfe könnt ihr euch zum Beispiel bei einem sogenannten Anti-Giftköder-Training holen. Dort zeigen euch erfahrene Trainer außerdem, worauf ihr achten müsst und was ihr im Ernstfall tun könnt. In unserem früheren Blogbeitrag haben wir euch bereits die Hundepfeife vorgestellt, die sich in Notfall Situationen gut einsetzen lässt.

  1. Informationen zu Giftködern sammeln

Giftköder sind ein flächendeckendes Problem. Daher empfehlen wir euch, euch im Internet ausführlich über Fundorte zu informieren. Dabei kann euch der GiftköderRadar helfen. Dieser wurde ins Leben gerufen, um Hundebesitzern ein sorgenfreies Gassi gehen zu ermöglichen. Darum bitten wir euch ebenfalls: Denkt an die anderen Besitzer von Hunden und meldet es, wenn ihr einen Giftköder gefunden habt!

  1. Giftköder erkennen:

Dieser Punkt ist leichter gesagt, als getan. Das wissen wir natürlich. Trotzdem solltet ihr immer versuchen, die Augen offen zu halten. Meistens handelt es sich bei Giftködern um Leckereien wie Wurst. Doch lasst euch von der unscheinbaren Optik nicht täuschen! Denn Hundehasser füllen sie mit Rattengift, Unkrautvernichter oder Frostschutzmittel! Diese Personen verwenden so ziemlich alles, was es freiverkäuflich auf dem Markt gibt. Außerdem spicken sie die Wurst- oder Brotstückchen mit Rasierklingen und/oder Glasscheiben! Wir empfehlen euch diesen Überblick über Giftköder, den Josera mit seinem E-Book kostenlos zum Download anbietet. Das Buch ist sehr informativ und aufschlussreich. Es wird euch helfen, Giftköder besser zu erkennen.

Giftköder: Was tun, wenn der Hund betroffen ist?

Sollte es doch einmal passieren, dass euer Hund etwas Ungewöhnliches gefressen hat, solltet ihr zunächst einmal ruhig bleiben. Denn eure Aufregung überträgt sich auf das Tier, was sich im schlimmsten Fall positiv auf die Vergiftung auswirken kann. Am besten ruft ihr den Tierarzt eures Vertrauens an oder eine Tierklinik und holt euch Hilfe. Im Zweifelsfall fahrt ihr direkt hin. Packt den Rest vom Giftköder (sofern vorhanden) in eine Tüte und nehmt ihn mit. So kann der Arzt gegebenenfalls schneller bestimmen, um welches Gift es sich handelt. Aber fasst den Köder nicht mit bloßer Hand an, sondern nehmt lieber einen Handschuh.

Giftköder: Auf welche Symptome müsst ihr achten?

Das Problem bei Giftködern ist, dass ihr über die Art des Inhalts nichts wisst. Je nach Giftart können die Symptome nämlich mit zeitlicher Verzögerung auftreten, während die Folgen von Glasscherben oder Rasierklingen schneller erkennbar sind.

  • Bewusstlosigkeit und Blutungen (im Stuhlgang oder Urin) können auf innere Verletzungen durch Nägel, Glas oder Rasierklingen verursacht werden.
  • Atembeschwerden
  • Unregelmäßiger Herzschlag
  • Die Pupillen könnten erweitert oder verkleinert sein
  • Unruhe
  • Apathie
  • Übermäßiges Hecheln (besonders dann, wenn vorher keine große Anstrengung unternommen wurde)

Sollte euch jedoch eines der oben genannten Symptome auffallen, müsst ihr unbedingt so schnell wie möglich mit eurem Hund zum Arzt fahren! Denn dann kann wirklich jede Sekunde zählen. Du hast diesen Blog Beitrag gelesen: Giftköder

Giftköder

Giftköder: Bild von © Dora Zett / Shutterstock

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